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Sport - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © EC-KAC/Kuess

Trotz starkem Mitteldrittel

Rotjacken unterliegen Graz 99ers

Klagenfurt/Graz – Obwohl sie einen 0:2-Rückstand ausgleichen konnten, unterlagen die Rotjacken am Dienstagabend bei den Graz 99ers, die zwei Mal im Powerplay trafen, mit 2:3.

 4 Minuten Lesezeit (560 Wörter)

Der EC-KAC verlor seine beiden letzten Auswärtspartien vor der Länderspielpause in Székesfehérvár und Villach, konnte davon abgesehen aber sieben seiner jüngsten neun Ligaspiele gewinnen. In Graz fühlten sich die Rotjacken zuletzt recht wohl, jede der letzten drei Begegnungen mit den 99ers in der Murstadt vermochten die Klagenfurter für sich zu entscheiden, ohne dabei einen Gegentreffer zu kassieren. Auch im ersten und bisher einzigen Saisonduell mit dem letztjährigen Halbfinalgegner siegte Rot-Weiß klar, Anfang Oktober gab es in der heimischen Stadthalle einen 5:1-Erfolg zu bejubeln. In die Steiermark reisten die Rotjacken auf Tabellenplatz drei liegend. Die Graz 99ers starteten stark in die neue Spielzeit: Auf fünf Siege in den ersten sechs Runden folgte jedoch eine Nivellierung der Erfolgskurve, von den folgenden sieben Partien konnte nur eine gewonnen werden. 

Starkes Mitteldrittel, schwacher Abschluss

Die Rotjacken starteten druckvoll in die Begegnung, in der Defensive schlichen sich bei den Klagenfurtern aber immer wieder Unachtsamkeiten ein: Clemens Unterweger besserte einen eigenen Fehler im letzten Moment aus. Acht Sekunden nach dem Ende einer ersten, insgesamt sehr gut überstandenen Unterzahlsituation profitierten die Hausherren dann aber von einer Unzulänglichkeit des EC-KAC in der eigenen Zone: Zuševics fing einen Befreiungschip aus der Luft, zog sofort ab, Dominik Grafentin setzte den Rebound in der 8. Minute zum 1:0 in die kurze Ecke. Bei den Rotjacken blieben Abschlüsse zu unpräzise. Ein Schlenzer von Karl Johansson, abgegeben von der blauen Linie aus, wurde geblockt, fiel aber genau vor Hilldings Schlittschuhe, sodass dieser aus kurzer Distanz in der 19. Minuten zum 2:0 einnetzen konnte. 

Die Rotjacken starteten mit numerischem Vorteil in das Mitteldrittel: Ganahl und Petersen stocherten in Richtung eines Rebounds nach Haudum-Schuss, der Puck sprang durch den Slot zu Obersteiner, der per Direktabnahme in der 27. Minute einsendete. Der Treffer eröffnete eine starke Druckphase des EC-KAC: Nick Petersen vergab von halblinks knapp (29.), Manuel Ganahl fälschte einen Schumnig-Diagonalpass an der langen Ecke vorbei ab (30.). Belohnt wurde der nun gute Zugriff auf die Partie letztlich mit dem Ausgleich: Siim Liivik vergab mit der Rückhand, blieb hinter dem Kasten aber in Scheibenbesitz, er legte zurück auf Adam Comrie, der per strammem Onetimer in der 34. Minute erfolgreich war und ausgleichen konnte.  An die starke spielerische Vorstellung aus dem Mitteldrittel konnten die Klagenfurter im Schlussabschnitt nicht mehr anschließen: In der 44. Minute erzielte die Heimmannschaft das 3:2. 

Matikainen: „Haben viel Herz gezeigt“

„Wir haben heute viel Herz gezeigt, es überwiegen wohl die positiven Aspekte. Unser zweites Drittel war unglaublich, leider konnten wir unsere langen Druckphasen nur in zwei Treffer ummünzen. Der dritte Abschnitt hat mir nicht gefallen, wir haben zwei unnötige Strafen genommen und Graz somit den Sieg ermöglicht. Unterm Strich war das aber hinsichtlich des Auftretens als Einheit, der Entwicklung hin zur wieder geschlossenen Mannschaft, die wir aufbauen, sicher ein Schritt nach vorne. Mangelhaft war lediglich unsere Chancenverwertung, daran gilt es weiter zu arbeiten,“ so Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC.

Rotjacken weiterhin auf Tabellenplatz Drei

Der EC-KAC bleibt trotz der dritten Auswärtsniederlage hintereinander auf dem dritten Tabellenplatz der Erste Bank Eishockey Liga. Allerdings schob sich das Feld hinter den Rotjacken noch enger zusammen. Für die Klagenfurter stehen nun am kommenden Wochenende zwei Heimspiele am Programm: Am Freitag (19.15 Uhr, nur noch Stehplatz-Tickets erhältlich) empfangen sie die zweitplatzierten Vienna Capitals in der Stadthalle, am Sonntag (16.00 Uhr, Familientag) dann den HC Innsbruck. 

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