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Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl
Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl © wko.at/ktn/medien
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Wirtschaft in Kärnten durch "Heimkaufen" stärken

„Heimkaufen stärkt den Lebensstandort und schützt die Umwelt“

Kärnten – Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ist ein Einkaufspatriot: Mit der Aktion „Heimkaufen“ macht die Wirtschaftskammer Kärnten auch heuer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig regionale Kaufentscheidungen für Arbeitsplätze und Umwelt sind.

 4 Minuten Lesezeit (490 Wörter)
Die Wirtschaftskammer Kärnten nutzt die Adventzeit, um auf eine wichtige Thematik aufmerksam zu machen: Das Einkaufen im eigenen Land. Warum?

Jürgen Mandl: „Immer mehr Menschen kaufen im Internet – und oft bei Onlinehändlern, die meistens nicht in Österreich, manchmal nicht einmal in der EU sitzen. Dabei liegt das Gute so nah: Mit unserer Kampagne „Heimkaufen“ möchten wir die Konsumentinnen und Konsumenten darauf aufmerksam machen, wie wichtig ihre Kaufentscheidung für unser Bundesland ist. Bleibt das Geld in Kärnten und schafft es hier Arbeit und Einkommen – oder anderswo auf der Welt? Und das ist keine theoretische Frage: Der Kaufkraftabfluss übers Internet kostet uns in Kärnten bereits jetzt 4.000 Arbeitsplätze im Handel – und somit auch 4.000 Einkommen, die wiederum im regionalen Wirtschaftskreislauf fehlen.“

Geht es wie immer nur ums Geld?

„Mir geht es um die Zukunft. Ob unser Lebensstandort im Wettbewerb der Regionen besteht und für uns alle lebenswert und chancenreich bleibt, hängt sehr stark davon ab, welche Entscheidungen wir hier im eigenen Land treffen. Eins ist sicher: Ohne Unternehmen gibt es keine regionalen Arbeitsplätze und ohne Arbeit kein Leben in den Regionen. Und die Internetriesen stellen selten Kärntner ein, bilden keine Lehrlinge für unser Bundesland aus und sponsern auch keinen örtlichen Sportverein. Das machen nur Kärntner Betriebe, die in ihrer Region zuhause sind. Aber es geht noch weit darüber hinaus: Wir müssen auch deutlich mehr Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen. Je kürzer die Wege sind, die Produkte zurücklegen, desto besser ist es für unser Klima. Kurz gesagt: Ich bin zutiefst überzeugt, dass regionale Einkäufe nicht nur den Lebensstandort Kärnten stärken, sondern auch dazu beitragen, die Umwelt weniger zu belasten.“

Heißt regional einkaufen, dass wir immer in ein örtliches Geschäft gehen müssen?

„Nein, natürlich nicht. Wir haben eine breite und hervorragende Auswahl an Kärntner Onlineshops. Ich spreche einfach davon, dass man sein hart verdientes Geld bewusster ausgeben soll. Wer im stationären Handel nicht fündig wird, hat die Möglichkeit, online bei Kärntner Unternehmern einzukaufen. Der Top-of-Webshop-Award zeigt jedes Jahr, was für ein großes Potenzial in den heimischen Onlineshops schlummert. Click & Collect wird ebenfalls immer beliebter: Man reserviert oder kauft online und holt die Ware dann direkt im Laden ab. So kann man sich gleich das Produkt ansehen, erhält bei Bedarf persönliche Beratung und findet eventuell auch andere interessante Dinge.“

Was kann die Kärntnerin, der Kärntner beim Shoppen dagegen tun?

„Sie können stolz auf Kärnten sein und das beim Weihnachtseinkauf auch zeigen. Meine Bitte: Lassen Sie Ihr Weihnachtsgeld im Land, gehen Sie heuer für Ihre Lieben „Heimkaufen“. Es gibt so viele schöne Geschenke, die in Kärnten hergestellt werden oder die Kärntner Händler online oder offline anbieten. Wir sollten zwar global denken, aber regional einkaufen! Unseren Arbeitsplätzen und unserer Umwelt zuliebe!“

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