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Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © Bundesheer/Gorup

Wegen heftiger Niederschläge:

Lawinen­gefahr: „Menschen sollen Häuser nicht verlassen“

Oberkärnten – In Oberkärnten sorgt der heftige Niederschlag für erste Probleme. Laut ORF sollen wegen akuter Lawinengefahr die Menschen in der Gemeinde Großkirchheim ihre Häuser nicht verlassen. In der Ortschaft sind alle Wege gesperrt worden. Probleme gibt es auch in andere Oberkärntner Gemeinden.

 2 Minuten Lesezeit (300 Wörter) | Änderung am 15.11.2019 - 18.13 Uhr

Alle Ortschaften der Gemeinde Großkirchheim wurden gesperrt, das gab Bürgermeister Suntinger dem ORF bekannt. Menschen, die nicht nach Hause kommen können, sollten sich im Gebiet von Döllach einen Schlafplatz suchen. Betroffen sind laut ORF alle Ortschaftswege in Mitteldorf, Göritz, Sagritz, Allas, Winkelsagritz, Rannach, Kraß, Putschall, Putschall-Eck, Mitten und Zirknitz. Des Weiteren ist die Appriacher Landesstraße von Döllach nach Heiligenblut gesperrt. Am Samstag würde die Lawinenkommission weitere Schritte beschließen, sagt Suntinger gegenüber dem ORF. Auch in Winklern und Heiligenblut, sind die Menschen dazu aufgefordert ihre Häuser nicht zu verlassen. Der nasse Schnee könnte Bäume zum Umstürzen bringen, so Bürgermeister Johann Thaler im ORF-Interview. Die Güterwege wurden gesperrt.

Straßensperren wegen starker Schneefälle

Ebenfalls wegen großer Lawinengefahr sind laut ORF auch in der Gemeinde Mörtschach einige Straßen gesperrt. Der Abschnitt der Gailtal Straße (B 111) zwischen St. Lorenzen und Maria Luggau in Hermagor ist auch gesperrt worden. So auch die Plöckenpass-Straße (B 110) von Mauthen auf den Plöckenpass.

Menschen sollen im Tal bleiben

Kritisch ist laut ORF auch die Situation in Stall im Mölltal. Sämtliche Güterwege sind gesperrt. Bürgermeister Peter Ebner fordert die Menschen auf im Tal zu bleiben und sich dort Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen. Von einem hinauffahren in die Ortschaft wird wegen großer Gefahr abgeraten.

Kärnten ist gut gerüstet

Drei Niederschlagswellen werden erwartet, nämlich heute, am Sonntag und am Dienstag. In der Karnischen Region und in den Karawanken ist zudem mit Sturm zu rechnen, mit dem Höhepunkt heute zwischen 15.00 und 22.00 Uhr. „Wir sind gut gerüstet. Alle Stellen stehen in ständigem Kontakt miteinander und wir haben die Lage genau im Auge“, betonten Katastrophenschutzreferent LR Fellner und Katastrophenschutzbeauftragter Hudobnik.

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