fbpx

Zum Thema:

23.11.2019 - 15:49Motivierte und tatkräftige Helfer beim Gurk-Hochwasser21.11.2019 - 21:18Hochwasser­hilfe: Kärntner brauchen deine Unter­stützung19.11.2019 - 20:53Achtung: Diese Schulen bleiben morgen geschlossen19.11.2019 - 09:39Zivilschutz­alarm in Mallnitz aufge­hoben
Aktuell - Kärnten
© 5min.at

Hochwasserwarnungen in Kärnten

Landeskrisenstab setzt intensive Maßnahmen zum Hochwasserschutz

Kärnten – Aufgrund der aktuellen Wetterlage tagte heute, Samstag, am Nachmittag wieder der Landeskrisenstab. Intensive Maßnahmen zum Hochwasserschutz werden vor allem in Lavamünd gesetzt. Auch entlang der Glan, der mittleren Gurk sowie in Faak, Müllnern und Feldkirchen wird vor Ausuferungen gewarnt.

 2 Minuten Lesezeit (264 Wörter) | Änderung am 16.11.2019 - 18.53 Uhr

Unter der Leitung von Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner und des Katastrophenschutzbeauftragten Markus Hudobnik tagte heute, 16. November, aufgrund der aktuellen Wetterlage der Landeskrisenstab.

Angespannte Lage in Lavamünd

In Lavamünd wird weiter intensiv an Maßnahmen zum Hochwasserschutz gearbeitet. Die Schutzwasserwirtschaft errichtet Dämme und es wird mobiler Hochwasserschutz eingesetzt. Auch viele Privathaushalte rüsten sich gerade, u.a. mit Schaltafeln. Die aktuellen Prognosen des Hydrographischen Dienstes des Landes Kärnten gehen für Lavamünd von einem Spitzenabfluss von mittlerweile 2.100 Kubikmeter pro Sekunde aus. Das Speichermanagement an den Verbund-Kraftwerken ist im Anlaufen, um die Hochwasserspitze in Lavamünd zu reduzieren.

Hochwasser Gefahr in Feldkirchen

Such in Feldkirchen warnt der Krisenstab vor Hochwasser. Entlang der Glan und mittleren Gurk, hier wären Gurk und Straßburg betroffen, könnte es zu Ausuferungen kommen. Der Faaker See hat derzeit einen Wasserspiegel von HQ30, in Faak und Müllnern kann es ebenfalls zu Ausuferungen kommen.

Regen über ganz Kärnten

Laut ZAMG regnet es in der Nacht auf Sonntag in ganz Kärnten, in den westlichen Landesteilen allmählich wieder extrem stark. Die Schneefallgrenze steigt von Osten her meist auf über 1.700 Meter an, in den westlichen Landesteilen wie etwa dem Oberen Gail-, Drau- und Mölltal kann es aber mit sehr intensiven Niederschlägen bis auf unter 1.000m herab schneien, allerdings kann die Schneefallgrenze hier auch stark schwanken. Durch die extremen Niederschlagsmengen ganz im Westen und den schweren, nassen Schnee besteht Schneebruchgefahr. Laut Kärnten Netz sind derzeit noch unter 1.000 Haushalte ohne Strom, die Schwerpunkte liegen im Lesachtal sowie bei Heiligenblut und Stall im Mölltal.

Kommentare laden
ANZEIGE