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Aufgrund der Gefahr eines Hangrutsches - wie hier in Afritz 2016 - mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen.
SYMBOLFOTO Aufgrund der Gefahr eines Hangrutsches - wie hier in Afritz 2016 - mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen. © 5min.at

Abrutschen des Hanges möglich:

Evakuierung: Menschen mussten ihre Wohn­häuser ver­lassen

Bezirk Spittal/Drau – Nachdem es im Bezirk Spittal an der Drau am am Millstätter Berg und am Hühnersberg zu einem eventuellen Abrutschen des Hanges kommen kann, wurden mehrere Häuser in den Gemeinden Millstatt und Lendorf evakuiert.

 1 Minuten Lesezeit (227 Wörter)

Am 16. November 2019 gegen 13.30 Uhr wurde im Zuge eines Überwachungsfluges mit dem Polizeihubschrauber vom Landesgeologen am Millstätter Berg, Gemeinde Millstatt, Bezirk Spittal/Drau, festgestellt, dass im Bereich eines steilen Wald- und Wiesenstückes oberhalb der Ortschaft Grantsch, Gemeinde Millstatt, nach einem bereits erfolgten Abgang einer Mure in der Nacht zum 16.11.2019, die Bewohner zweier Anwesen, auch auf Grund der zu erwartenden weiteren Niederschläge, gefährdet sind. Aus diesem Grund wurde vom Bürgermeister der Marktgemeinde Millstatt am See angeordnet, dass die Bewohner ihre Wohnhäuser für die nächsten Tage verlassen müssen.
Die Bewohner eines Wohnhauses wurden evakuiert. Beim zweiten Wohnhaus sind die Bewohner derzeit im Ausland. Sie wurden telefonisch in Kenntnis gesetzt.

Gemeinde Lendorf

Ebenfalls am 16. November 2019 in den Nachmittagsstunden mussten am Hühnersberg, Gemeinde Lendorf, Bezirk Spittal/Drau, auf Grund eines drohenden Hangrutsches die Bewohner von zwei Einfamilienhäusern evakuiert werden. Nach Einschätzung des Landesgeologen konnte ein Abrutschen des Hanges nicht ausgeschlossen werden. Gegen 18.00 Uhr pumpte die FF Spittal/Drau eingedrungenes Wasser aus dem Keller eines Wohnhauses im Moosweg, Gemeinde und Bezirk Spittal/Drau. Hinter dem Wohnhaus befindet sich ein Hang. Aus diesem drang das Wasser und rann in den Keller des Wohnhauses. Nachdem vor Ort ein eventuelles Abrutschen des Hanges nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde den Bewohnern dieses Wohnhauses und eines weiteren Wohnhauses vom Vizebürgermeister angeraten die Objekte zu evakuieren.

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