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Politik - Villach
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Lärmschutzmaßnahmen:

Lärm­problem Güter­zug: Villach fordert „Flüster­trasse“

Villach – Schon jetzt ist der Lärm, den Güterzüge verursachen, für viele Anrainerinnen und Anrainer sowie Touristinnen und Touristen eine enorme Belastung. Nach Fertigstellung der Koralmbahn – sie ist für das Jahr 2026 angekündigt – wird für Kärnten eine deutliche Zunahme des Güterverkehrs entlang der sogenannten Wörthersee-Trasse befürchtet. Seit vielen Jahren fordert die Stadt Villach daher vom Bund und den ÖBB Lärmschutzmaßnahmen.

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Nun bietet sich die Möglichkeit, die Wörthersee-Trasse mit ihrem Villach-Anteil auf eine EU-weite Liste der „leisten Strecken“ setzen zu lassen. Dazu muss die Trasse vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie als ebensolche ausgewiesen werden.

Resolution an Verkehrsministerium

Daher soll in der nächsten Gemeinderatssitzung Anfang Dezember eine entsprechende Resolution an Verkehrsminister Andreas Reichhardt beschlossen werden. „Für Villach wäre die Aufnahme in die Liste der leisen Strecken wichtig, da auf diesen nur noch lärmarme Güterzüge fahren dürfen“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer würde sich merkbar verringern.“

Weitere Maßnahmen gefordert

Unabhängig von dieser Maßnahme, betont Albel, müssten gerade für den Verkehrsknotenpunkt Villach weitere Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, da durch das Stadtgebiet nicht nur die Wörthersee-, sondern auch die Tauern-Trasse führe und die Villacherinnen und Villacher demnach doppelt vom zunehmenden Güterverkehr betroffen seien.

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