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Politik - Klagenfurt
© For Forest/Gerhard Maurer

Kunstprojekt:

SPÖ: „For Forest erfolg­reichste Veran­staltung im Sport­park“

Klagenfurt – Sportpark-Bilanz: Für For Forest-Gewinn hätte das Wörthersee-Stadion für rund 30 Fußballspiele ausverkauft sein müssen, das gab die SPÖ in einer heutigen Presseaussendung bekannt.

 2 Minuten Lesezeit (281 Wörter) | Änderung am 22.11.2019 - 16.31 Uhr

„For Forest – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ ist nicht nur das erfolgreichste Kunstprojekt, das jemals im öffentlichen Raum in Österreich umgesetzt wurde, sondern auch die erfolgreichste Veranstaltung, die je im Sportpark Klagenfurt stattgefunden hat, gab die SPÖ heute bekannt. Und zwar sowohl die Besucheranzahl als auch die Einnahmen betreffend. Diese beeindruckende Bilanz zog Sportpark-Geschäftsführer Gert Unterköfler kürzlich vor dem Sportpark Präsidium und widerlegte damit die Behauptungen des freiheitlichen Vizebürgermeisters Wolfgang Germ, der Sportpark würde durch For Forest finanziellen Schaden erleiden. Zu diesen haltlosen Behauptungen verlangte Germ sogar die angesprochene Sondersitzung des Sportpark-Präsidiums.

Gewinn von 250.000 Euro

Konkret habe das Projekt laut Sportpark-Präsidiumsmitglied und Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler mehr als 200.000 Besucherinnen und Besuchern sowie einen Gewinn von rund 250.000 Euro eingebracht. „Das entspricht den Einnahmen von rund neun ausverkauften Fußballspielen im Wörthersee Stadion“, rechnet Pfeiler vor. In der Gesamtbetrachtung ist auch die Stadionrasenerneuerung mit rund 200.000 Euro miteinzubeziehen, die vertraglich gesichert vom Veranstalter übernommen wird.

Germ: „Projekt kostet Steuerzahlern rund eine halbe Millionen Euro“

Inzwischen meldete sich auch Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ) bei uns und reagierte auf die SPÖ Aussendung. „Bei For Forrest handelt es sich um die größte Klimasünde, das Projekt ist alles andere als nachhaltig und kostet den Steuerzahlern rund eine halbe Millionen Euro“, schildert Germ. Zusätzlich soll der Geschäftsführer des Sportparks jemanden ohne Beschluss aus dem bestehenden Vertrag entlassen haben. Des weiteren sei unverständlich, wie man bereits Bilanz ziehen könne, obwohl es noch einige offene Rechnungen zum Kunstprojekt gebe. „Nachdem das Projekt abgeschlossen und vom Kontrollamt überprüft wurde, muss es auf alle Fälle noch eine Sonderprüfung geben“, fordert Germ.

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