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Wirtschaft - Kärnten
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Über Phishing-Mails und SMS:

AK warnt: Bank­kunden im Fokus von Betrügern

Kärnten – Einen rapiden Anstieg an Anfragen von Konsumenten im Bereich betrügerische Mails und SMS verzeichnet derzeit der Kärntner Konsumentenschutz. „Bankkunden erhalten Phishing-Mails und registrierten Onlinenutzern werden SMS gesendet, um an Daten und in letzter Folge an Geld zu kommen“, warnt Stephan Achernig, Leiter des AK-Konsumentenschutzes.

 2 Minuten Lesezeit (277 Wörter)

Cyberkriminalität durch Phishing-Attacken hat Hochkonjunktur. Das merken auch heimische Konsumentenschützer. „Besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit verzeichnen wir immer wieder einen Anstieg der kriminellen Aktivitäten im Onlinebereich“, so Achernig und präzisiert: „In jüngster Vergangenheit waren es vor allem gefälschte Banken-E-Mails, mit der Aufforderung an Konsumenten, ihr vermeintlich gesperrtes Konto mittels übermitteltem Link wieder zu öffnen.“

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Stephan Achernig, Leiter des AK-Konsumentenschutzes, warnt vor gefälschten E-Mails und SMS.

Stephan Achernig, Leiter des AK-Konsumentenschutzes, warnt vor gefälschten E-Mails und SMS. - © AK Jost&Bayer

Keine Scheu Experten zu fragen

Wie im Falle der BAWAG P.S.K., die mittlerweile ihre Kunden vor diesem geplanten Datendiebstahl warnt. Gleiches mit „PayPal-Kunden“. Sie werden per gefälschtem Mail darüber informiert, dass ihr PayPal-Konto vorübergehend eingeschränkt ist und dies mittels übermitteltem Link wieder aktiviert werden könnte. Und auch der Onlinemarktplatz willhaben.at warnt derzeit vor Phishing-SMS, bei denen registrierten Kunden per SMS zu einem angeblichen Update der willhaben-App geraten wird. AK-Präsident Günther Goach empfiehlt: „Konsumenten sollten keine Scheu davor haben, sich bei Fragen an den Konsumentenschutz zu wenden. Experten stehen mit Rat und Hilfe zur Seite!“

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Günther Goach weiß: „Bei der AK stehen Experten mit Rat und Hilfe zur Seite!“

Günther Goach weiß: „Bei der AK stehen Experten mit Rat und Hilfe zur Seite!“ - © AK_Jost&Bayer

Original oder Fake?

Phishing-Mails sind oftmals schnell an Rechtschreibfehlern zu erkennen. Doch werden die Betrugsmaschen immer raffinierter und damit die Mails an Konsumenten immer besser gefälscht. „Diese Art der Onlinekriminalität verfolgt ein Ziel: Die Daten der Konsumenten zu erlangen, um damit an Geld zu kommen“, warnt Achernig eindringlich davor, Daten im Internet leichtfertig preiszugeben.

Rat und Hilfe des AK-Konsumentenschutz gibt es auf kaernten.arbeiterkammer.at/konsument oder telefonisch unter 050 477-2000.

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