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Der 57-Jährige verwüstete auch den Garten, wo die Maturaparty im Juni stattfand.
Der 57-Jährige verwüstete auch den Garten, wo die Maturaparty im Juni stattfand. © LPD Kärnten

Täter reumütig:

„Motorsägen-Schreck“ zu Haft verurteilt

Klagenfurt – Es war wie in einem Horror-Film: Die Schüler einer Abschlussklasse feierten am 7. Juni nichtsahnend ihre bestandene Matura an einem Strand in Döbriach, Gemeinde Radenthein (Bezirk Spittal/Drau). Plötzlich wurden sie von einem Mann mit angestarteter Motorsäge überrascht, wir haben berichtet. Heute stand der Übeltäter vor dem Landesgericht Klagenfurt.

 1 Minuten Lesezeit (151 Wörter) | Änderung am 26.11.2019 - 15.54 Uhr

Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei Radenthein konnte ein 57-jähriger Mann aus Döbriach als Verdächtiger ausgeforscht werden. Er gab an durch die lautstarke Unterhaltung der Jugendgruppe in seiner Nachtruhe gestört worden zu sein und sich zu Fuß mit einer Kettensäge zur Gruppe begeben zu haben.

Nur einen Schrecken einjagen

Dort habe er diese mit der laufenden Säge erschrecken wollen. Nach bisherigem Ermittlungsstand hat der Mann die Kettensäge nicht gegen die Jugendlichen gerichtet. Der 57-Jährige legte ein Geständnis ab und bedauerte sein Verhalten.

Je 300 Euro für Partygäste

Der Verdächtigen wurde Nötigung und Sachbeschädigung vorgeworfen. Laut Medienberichten gab der Angeklagte an, jedem damaligen Partygast 300 Euro Entschädigung zu zahlen und den durch die Verwüstung entstandene Sachschaden zu begleichen. Aufgrund seiner gezeigten Reue wurde von dem Richter ein mildes Urteil gesprochen. Der Angeklagte wurde zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt.

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