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Politik - Klagenfurt
Magistrat Klagenfurt Ordnungsamt
Magistrat Klagenfurt Ordnungsamt © StadtPresse/Bauer

FPÖ sieht stufenweise Einsparung als nicht zielführend:

Wirbel um Einsparungen bei Ordnungsamt

Klagenfurt – „Nach Rückfrage beim Ordnungsamt wurde mir betätigt, dass das Einsatztelefon für die Klagenfurter Bevölkerung ab 16.30 Uhr nicht mehr erreichbar ist“, zeigt sich Vizebürgermeister Wolfgang Germ entsetzt. Bisher war das Telefon für die Bürger bis 21 Uhr erreichbar.

 2 Minuten Lesezeit (266 Wörter) | Änderung am 27.11.2019 - 13.30 Uhr

„Es geht einfach nicht, dass man da ein Ordnungsamt installiert, das gar nicht so wenig kostet, und die Sicherheit aber dann nicht gewährleistet ist“, so Germ gegenüber 5 Minuten. Das Ordnungsamt habe laut ihm eine Nummer mit Erreichbarkeit und vor allem Bereitschaft sicherzustellen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen. „Gerade am Abend, wenn man denkt jetzt wird es ja schon um 16 Uhr finster, da muss die Erreichbarkeit des Ordnungsamtes einfach gegeben sein“, führt Germ fort. Die Steuerzahler haben laut Germ ein Recht, bis 21 Uhr das für sie eingerichtete Ordnungsamt jederzeit erreichen zu können.

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Wolfgang Germ, Vizebürgermeister

Wolfgang Germ, Vizebürgermeister - © KK

„An der falschen Stelle gespart“

Das Ordnungsamt wurde ursprünglich unter den Freiheitlichen eingeführt, um aufklärend für die Bürger zu arbeiten und das subjektive Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken. „Eine stufenweise Einsparung der jetzigen Koalition im Bereich der Sicherheit ist nicht zielführend“, kritisiert Germ. Die Sicherheit ist in Klagenfurt ein großes Thema. „Wenn das Ordnungsamt hauptsächlich für die Parkraumüberwachung eingesetzt wird und dadurch für andere Bereiche zu wenig Personal und Zeit hat, dann kann das Vertrauensgefühl in der Bevölkerung gegenüber dem Ordnungsamt nicht gestärkt und aufgebaut werden“, betont Germ. Nur am Tag die Parkraumüberwachung zu machen und Abend, da wo es eigentlich notwendig ist, für Sicherheit zu sorgen, sei somit nicht gewährleistet. „Da wird einfach am falschen Platz gespart. Denn es geht darum, dass man die Sicherheit gewährleistet“, schließt Germ.

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