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Ab 3. Dezember sollen die Stadtbus-Verbindungen nach Krumpendorf gekürzt werden.
SYMBOLFOTO Ab 3. Dezember sollen die Stadtbus-Verbindungen nach Krumpendorf gekürzt werden. © 5min.at

Statt 30 nur mehr 13 Busse:

Busver­bindungen nach Krumpen­dorf werden gekürzt

Krumpendorf – Bisher war die Gemeinde Krumpendorf gut an das Busnetz der Stadt Klagenfurt angeschlossen. Laut Medienberichten fehlt jedoch die Auslastung am Abend und am Wochenende. Wie nun bekannt wurde, ist eine Kürzung bereits am 3. Dezember geplant.

 2 Minuten Lesezeit (299 Wörter) | Änderung am 29.11.2019 - 16.06 Uhr

Konkret werden künftig aus Kostengründen unter der Woche anstatt 30 nur noch 13 Busse fahren. Abends, an Wochenenden und an Feiertagen werden die Stadtwerke-Verbindungen zur Gänze gestrichen. Der Verein Fahrgast Kärnten bemängelt die „fehlende Finanzierungsbereitschaft der Gemeinde Krumpendorf“, die angeblich nicht zu einer Kostenbeteiligung bereit ist. Laut dem Verein kommt es bereits ab 3. Dezember zu „einer massiven Ausdünnung des Fahrplans der Stadtbus-Linie 20“.

Reduzierung der Busse

An Werktagen außer Samstag verkehren vom Heiligengeistplatz nur mehr 13 Busse nach Krumpendorf statt der bisherigen 30. An Samstag, Sonn- und Feiertagen sollen die bisherigen Busverbindungen komplett gestrichen werden. Hier gibt es dann nur mehr eine Bahn-Bus-Umsteigeverbindung über Klagenfurt Hauptbahnhof im Stundentakt bzw. alle zwei Stunden (an Sonn- und Feiertagen). „Die Gemeinde Krumpendorf nimmt damit an Wochenenden älteren und gebrechlichen Personen die bisherige Möglichkeit, den Öffentlichen Verkehr zu nutzen, da für diesen Personenkreis der Weg zum Bahnhof von vielen Ortsteilen zu weit ist“, prangert der Verein Fahrgast Kärnten an.

Kürzung seien fatales Signal

Kritik kommt auch von FPÖ-Landesparteiobmann Klubobmann Mag. Gernot Darmann, der die Kürzungen als ein „fatales Signal“ bezeichnet. „Während sich SPÖ und ÖVP-Regierungsmitglieder ständig brüsten, im Sinne des Klimaschutzes die Mobilität verstärkt forcieren zu wollen, wird das Gegenteil praktiziert. Statt den öffentlichen Verkehr auszubauen, wird er abgebaut“, ärgert sich Darmann. Er fordert den zuständigen ÖVP Verkehrs- und Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig auf, die Gemeinde Krumpendorf nicht im Regen stehen zu lassen. „Die Gemeinden sind immer höheren finanziellen Belastungen ausgesetzt. Es ist auch alarmierend, dass eine Gemeinde beim öffentlichen Verkehr sparen muss“, betont Darmann. Mit gutem Willen sollte im Sinne der Pendler, Senioren, Schüler und Touristen sowie des Umweltschutzes mit Hausverstand gemeinsam mit der Gemeinde Krumpendorf eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, so Darmann abschließend.

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