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Politik - Kärnten
LHStv.in Gaby Schaunig bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Land Kärnten und AMS Kärnten bei „Jugend am Werk“, bei der die Eckpunkte des Territorialen Beschäftigungspaktes präsentiert wurden.
LHStv.in Gaby Schaunig bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Land Kärnten und AMS Kärnten bei „Jugend am Werk“, bei der die Eckpunkte des Territorialen Beschäftigungspaktes präsentiert wurden. © Büro LHStv.in Schaunig

Mehr Chancen am Arbeitsmarkt

„Jugend am Werk“: Erfolg vor­programmiert

Kärnten – Rund 500 junge Frauen und Männern werden von „Jugend am Werk“ Jahr für Jahr in Kärnten betreut. Die Qualifizierung und Integration von Jugendlichen am Arbeitsmarkt ist einer der Schwerpunkte des Territorialen Beschäftigungspakts (TEP).

 3 Minuten Lesezeit (385 Wörter)

„Mit meinem ersten Lehrbetrieb in der Gastronomie hat es einfach nicht so richtig geklappt. Ich war mir dann gar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt geeignet bin für diesen einen Beruf“, erzählt Tatiana Huttmann. Über das AMS kam die 15-Jährige nach ihrer abgebrochenen Lehre zu „Jugend am Werk“, wo sie erkannte, dass die Selbstzweifel nicht berechtigt waren – für die Arbeit im Service hat sie großes Talent, der Umgang mit Gästen liegt ihr. Nun sucht sie mit Hilfe ihrer Betreuer einen neuen Ausbildungsplatz, der gut zu ihr passt.

Unterstützung für junge Menschen

Huttmann eine von rund 500 jungen Frauen und Männern, die von „Jugend am Werk“ Jahr für Jahr in Kärnten betreut werden. So wie Ahmad Haj Ibesh. Der gelernte Schneider kam vor dreieinhalb Jahren aus Syrien nach Kärnten und möchte sich mit seinem Handwerk selbständig machen. Bei Jugend am Werk erhält der 25-Jährige Unterstützung auf dem Weg zu österreichischen Meisterprüfung. „Ein Kleingewerbe habe ich schon, ich nähe Taschen und Rucksäcke. Aber ich brauche hier eine Arbeits- und Ausbildungsstelle, um es zum Meister zu schaffen“, berichtet Ibesh in perfektem Deutsch.

Eindämmung von Arbeitslosigkeit

Die Qualifizierung und Integration von Jugendlichen am Arbeitsmarkt ist einer der Schwerpunkte des Territorialen Beschäftigungspakts (TEP). Der TEP bündelt die Maßnahmen zur Eindämmung von Arbeitslosigkeit in Kärnten und ist die operative Umsetzung der strategischen Vereinbarungen von Land, AMS und Sozialpartnern. 2020 ist der TEP mit insgesamt 41,9 Millionen Euro dotiert. Davon stellt das AMS rund 24,3 Mio. Euro bereit, das Land Kärnten 8,5 Mio. Euro. Die weiteren Mittel kommen aus dem Europäischen Sozialfonds, von Sozialpartnern, Gemeinden, Betrieben und sind Eigenerwirtschaftungen. Präsentiert wurden die Eckpunkte des TEP bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Land Kärnten, AMS Kärnten bei „Jugend am Werk“ in Klagenfurt.

„Wir brauchen junge Menschen“

Eine zentrale Rolle spielt in der Arbeitsmarktpolitik die Jugend: „Es ist von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung, junge Menschen zu unterstützen, damit sie den Eintritt in die Berufswelt erfolgreich schaffen“, betonte Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, und weiter: „Wir müssen den jungen Menschen ganz klar signalisieren: Wir brauchen euch.“ Entsprechend hoch ist der Mitteleinsatz für diese Gruppe: Rund 36 Prozent der gesamten TEP-Mittel werden für Maßnahmen für Jugendliche aufgewendet.

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