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Leben - Kärnten
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Während Vegetationsruhe

AGES warnt vor überwinternden tierischen Schaderregern

Kärnten – „Während der Vegetationsruhe können an Zweigen, in Rindenritzen dickerer Äste oder des Stamms oder auch unter Knospenschuppen bei genauer visueller Kontrolle mittels einer Lupe (10-20fache Vergrößerung) verschiedene u.a. Entwicklungsstadien von tierischen Schaderregern gefunden werden“, so der Warndienst ARGES. Durch eine frühzeitige Kontrolle können Bäume geschützt werden.

 1 Minuten Lesezeit (206 Wörter)

Der Baumschnitt während der Vegetationsruhe kann für eine frühzeitige visuelle Kontrolle der Obstbäume (und -sträucher) auf überwinternde tierische Schaderreger genützt werden. Diese liefert Hinweise auf notwendige nachfolgende Kontrollen (z.B. Vorblütekontrollen zum Blattlausauftreten) und eventuelle Maßnahmen zur vorbeugenden Bekämpfung im Frühjahr (Austriebsbehandlung).

Kontrollen helfen

Während der Vegetationsruhe können an Zweigen, in Rindenritzen dickerer Äste oder des Stamms oder auch unter Knospenschuppen bei genauer visueller Kontrolle mittels einer Lupe (10-20fache Vergrößerung) verschiedene Entwicklungsstadien von tierischen Schaderregern gefunden werden. Dazu gehören:

Tierische Schaderrager

  • Eier an zwei bis dreijährige Trieben, in Rindenritzen oder unter  Rindenschuppen und an Knospenschuppen (Obstbaumspinnmilben, verschiedene Blattlausarten wie Mehlige Apfelblattlaus, Apfelfaltenlaus, Apfelgraslaus, Frostspanner).
  • Larven in Rindenritzen, an Rindenverletzungen oder Schnittstellen von Ästen ( Blutlaus) oder an 2-3jährige Trieben (Große Obstbaumschildlaus).
  • Raupen (geschützt in Gespinsten) an 2-3jährige Trieben, in Rindenritzen unter Knospenschuppen (Schalenwicklerarten,  Knospenwicklerarten) oder im Gespinst am Ast angesponnen mit Blatt/Borkenteilen (Knospenwicklerarten)
  • Raupen (unter einem Sekret-Schild) an kleineren Ästen oder Zweigen (Apfelbaumgespinstmotte)
  • Schild (rund, oval, kommaförmig) 2-3jährige Trieben (San-José-Schildlaus und verwandte Arten)
  • Erwachsene Tiere in Rindenritzen und unter Rindenschuppen dickerer Äste und am Stamm (Gemeine Bohnenspinnmilbe)
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