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Wirtschaft - Villach
Unternehmerin Friedrun Natmessnig (auf dem Bild mit Bürgermeister Günther Albel) verlängert nach der Pop-up-Phase den Mietvertrag.
Unternehmerin Friedrun Natmessnig (auf dem Bild mit Bürgermeister Günther Albel) verlängert nach der Pop-up-Phase den Mietvertrag. © Stadt Villach/Kompan

"Geschäft läuft gut"

Nach Pop-up-Phase: SIEGNE bleibt in der Innen­stadt

Villach – Im April des heurigen Jahres hat Friedrun Natmessnig die Jury des Villacher Pop-up-Wettbewerbes für sich gewinnen können: Ab Juni bezog die kreative Schneiderin aus dem Gegendtal ihr erstes eigenes Geschäft am Oberen Kirchenplatz und möchte nun an ihrem neuen Standort bleiben. SIEGNE heißt der Store, in dem seither hochwertige handgearbeitete Damenmode angeboten wird.

 1 Minuten Lesezeit (237 Wörter)

Zum Teil stammen die Stücke von Natmessnig selbst, zum Teil von befreundeten Unternehmerinnen. Vieles ist in Kärnten genäht worden.

Vertrag wird verlängert

Sechs Monate lang musste Natmessnig nur einen Teil der Miete bezahlen, den Rest übernahm die Stadt Villach. So sah es die Pop-up-Vereinbarung vor. Mit Ende November ist diese Phase ausgelaufen. Erfreulicherweise hat sich die Unternehmerin dazu entschieden, ihren Mietvertrag – nun zur Gänze auf eigene Kosten – zu verlängern. „Das Geschäft läuft gut, ich möchte es auch weiterhin führen“, sagt Natmessnig.

Zwei neue Geschäfte für die Innenstadt

Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Günther Albel stellte sich mit Blumen bei der Schneiderin ein: „Es freut mich sehr, dass SIEGNE der Innenstadt erhalten bleibt. Das Geschäft ist mit seiner exklusiven Ware eine tolle Bereicherung.“ Albel betont, dass es sich bereits um das zweite Pop-Up-Unternehmen in Villach handelt, das sich dauerhaft ansiedelt. „Auch Isabella Holds Babybox am Standesamtplatz hat sich nach einer halbjährigen, von uns und dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds unterstützten, Startbetrieb für einen Dauermietvertrag entschieden“, sagt Albel. Dies zeige, dass Pop-up-Fördermodelle geeignet sein können, um neue Betriebe in die Innenstadt zu holen.

Villach bastelt an weiterem Förder-Modell

Daher sei Villach auch künftig an Pop-up-Lösungen interessiert, sagt Albel. Derzeit würden intensive Gespräche über ein neues Fördermodell geführt werden, das im kommenden Jahr starten soll.

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