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Leute - Klagenfurt
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Es konnte nichts nachgewiesen werden:

Anzeige fallen gelassen: Pädagogin arbeitet wieder mit Kindern

Klagenfurt – In einem Pfarrkindergarten in Klagenfurt soll es zu fragwürdigen Erziehungsmethoden gekommen sein, wir haben berichtet. So durften die Kinder während der Schlafenszeit angeblich nicht zur Toilette gehen und wurden ohne wärmende Kleidung zur Beruhigung ins Freie gestellt. Die Pädagogin wurde daraufhin entlassen und angezeigt. Doch wie ging es in dem Fall weiter?

 1 Minuten Lesezeit (194 Wörter) | Änderung am 05.12.2019 - 07.42 Uhr

Die Leiterin des Kindergartens fuhr angeblich ein hartes Regime, wie uns Eltern damals berichteten. Nach Ansicht der Eltern war die Pädagogin mit ihren Aufgaben überfordert. Sie soll fragwürdige Erziehungsmethoden angewendet haben, um die Kinder in Zaum zu halten. So wurde ein Kind angeblich zur Beruhigung ohne wärmende Kleidung im Winter in den Garten gestellt. Uns wurde auch davon berichtet, dass die Kinder während der Ruhezeiten nicht auf die Toilette gehen durften. Diese Maßnahme ging so weit, dass ein Kind sich sogar eingenässt hätte.

Anzeige wurde fallen gelassen

Einige Eltern haben sich zusammengetan und gemeinsam eine anonyme Anzeige erstattet. Gegen die Kindergartenpädagogin wurde eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Auch beim Land Kärnten und der Caritas liegen Beschwerden zur Pädagogin vor. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, wollten wir wissen, wie dieser Fall ausgegangen ist. Auf Anfrage von 5 Minuten bestätigte uns die Staatsanwaltschaft, dass die Anzeige fallen gelassen worden sei. „Der Pädagogin konnte nichts nachgewiesen werden“, hieß es zu den Gründen. Wie der Redaktion bekannt ist, ist die Pädagogin bereits wieder in einer kirchlichen Einrichtung angestellt und arbeitet weiterhin mit Kindern.

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