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Politik - Kärnten
© Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS (Foto Andrä Rupprechter)

"Gerechte Strafe Gottes"

Aufregung um Rupprechter­-Sager zu neuem Bischof

Kärnten – Ex-ÖVP Minister Andrä Rupprechter sorgt via Twitter für Aufregung. ÖVP Landesparteiobmann Martin Gruber nimmt Stellung.

 1 Minuten Lesezeit (146 Wörter)

Seit gestern hat Kärnten nach 17 Monaten endlich einen neuen Bischof und das in der Person des früheren Caritas Direktors Josef Marketz. Marketz gehört einer Slowenische Minderheit in Kärnten an  und wird am 2. Feber zum 66. Bischof ernannt.  „Die gerechte Strafe Gottes für die Kärntner: ein Slowene als Bischof. Gottes Wege sind tief und unergründlich. Amen“, schrieb Andrä Rupprechter auf Twitter.

Stellungnahme von ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber:

„Im Namen der Kärntner Volkspartei distanziere ich mich ausdrücklich von dieser unfassbaren Beleidigung von uns Kärntnerinnen und Kärntnern und insbesondere der slowenischen Volksgruppe. Unabhängig davon wie sich Andrä Rupprechter zu rechtfertigen versucht, sind solche Aussagen schärfstens zu verurteilen. Seine Entschuldigung war das Mindeste, was sich die Kärntnerinnen und Kärntner und auch Josef Marketz erwarten durften.“

„Ironisch gemeint“

Rupprechter selbst erklärt inzwischen, es ironisch gemeint zu haben.

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