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Noch immer nichts passiert

Gefährlicher Schulweg für Kinder aus Vassach

Villach – Bereits 2017 wurde ein Antrag im Gemeinderat für einen Gehweg in Vassach gestellt. Heute ist noch immer keiner vorhanden. Eine Betroffene schildert die derzeitige Situation.

 3 Minuten Lesezeit (477 Wörter) | Änderung am 05.12.2019 - 18.35 Uhr

Im Zuge einer Gemeinderatssitzung im Jahr 2017 wurde bereits über die Verkehrssituation in Vassach diskutiert.

„Diese gefährliche Stelle muss so schnell wie möglich dem erhöhten Verkehrsaufkommen und der Notwendigkeit eines Gehweges angepasst werden“, meinte ÖVP-Clubobmann Christian Pober damals dazu. „In Vassach verlangt die Bevölkerung schon lange einen Gehsteig zum Schutz der Kinder. Zur Sicherheit unserer Kinder wird es jetzt Zeit, dass ein Gehsteig kommt. Hier kann es keine Ausreden geben!“, fordert Pober.

Noch keine Verbesserung

Eine aufmerksame 5 Minuten Leserin schildert uns die aktuellen  Zustände in Vassach. „Von Lindenweg 97 der Straße entlang und auch bei den Wohnblöcken Lindenweg 37, 35, 29 gelangt man unsicher auf die andere Straßenseite, da kein Zebrastreifen vorhanden ist. Von Lindenweg 97 bis 37 ist auch kein Gehweg vorhanden. Uns wurde von der Stadt Villach mitgeteilt, dass ein Gehweg errichtet wird, sobald die Bauphase der Wohnblöcke abgeschlossen ist“, so die Betroffene.

Beliebter Schulweg

„Viele Kinder bestreiten auf den besagten Straßenabschnitt ihren Weg zur Schule. Obwohl in diesem Straßenbereich maximal 30 km/h gefahren werden darf, halten sich viele Autofahrer nicht an diese Geschwindigkeitsbegrenzung und fahren teilweise schneller, als jene auf der parallel verlaufenden Bundesstraße. Zusätzlich fanden bisher noch wenig Verkehrskontrollen in diesem Bereich statt. Eine weitere Behinderung für die Fußgänger sind die parkenden Baustellenfahrzeuge auf der Strecke Lindenweg 97“, schildert die Vassacherin.

Pober heute

„Mir ist dieser Umstand schon lange bekannt und wir haben diesbezüglich im Jahr 2017 einen Antrag im Gemeinderat für einen Gehweg in Vassach gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch von der SPÖ als nicht notwendig empfunden“, erklärt Pober. Er selbst zeigt sich jedoch erfreut darüber, dass die Anrainer die Initiative ergreifen und er werde sich für die Errichtung des Gehweges weiterhin einsetzen.

Update: Erwin Baumann erklärt die Situation

Aufgrund der 5min Berichterstattung meldete sich auch Stadtrat und Wohnungsreferent Erwin Baumann bei 5min und nimmt zur aktuellen Situation Stellung. „Der Gehweg wird immer sukzessive dann erweitert, wenn das Kärntner Land mit den Bauarbeiten der Wohnanlagen fertig ist. Das hat folgenden Grund, da ansonsten die schweren Baufahrzeuge den Gehsteig beschädigen würden. Ein Zebrastreifen befindet sich in der rechtlichen Prüfung und soll im Frühling installiert werden, da im Moment auf Grund der Witterung Lackierungsarbeiten nicht möglich sind. Der Zebrastreifen ist im Kreuzungsbereich bei der Unterführung am Lindenweg vorgesehen“, so Baumann.

Gehweg findet sich im Budget 2020

„Ich freue mich, dass Pober gerne mit Zeitungen spricht. Ich richte gerne über die Zeitung zurück aus, dass der Gehweg im Budget 2020 ist. Ein Budget, dass Pober mitbeschlossen hat.
Kollege Baumann, kann – siehe Stellungnahme zu den Vorhaben in diesem Bereich – das Budget scheinbar lesen, dass er mitbeschlossen hat. Ich als Verkehrsreferent bedanke mich, dass Baumann so gut informiert ist. Der Gehweg im Bereich Lindenweg kommt, sobald die umliegenden Bauarbeiten abgeschlossen sind.“, sagt SPÖ-Klubobmann und Verkehrsreferent Harald Sobe.

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