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Wirtschaft - Kärnten
Landesschulinspektor Herbert Torta, Bau-Landesinnungsmeister Robert Rauter (von links), WK-Lehrlingsbeauftragter Bernhard Plasounig und Berufsschuldirektorin Waltraud Groß (von rechts) gratulierten den drei Erstplatzierten: Stefan Preinig (Mitte), Alexander Schaller (vorne links) und Marcel Hubmann.
Landesschulinspektor Herbert Torta, Bau-Landesinnungsmeister Robert Rauter (von links), WK-Lehrlingsbeauftragter Bernhard Plasounig und Berufsschuldirektorin Waltraud Groß (von rechts) gratulierten den drei Erstplatzierten: Stefan Preinig (Mitte), Alexander Schaller (vorne links) und Marcel Hubmann. © WKK/Fritz-Press

Stefan Preinig gewinnt

Der Sieger des Bau-­Lehr­lings-Castings kommt vom Klopeiner­ See

Kärnten – Zum sechsten Mal fand das Bau-Lehrlings-Casting im Klagenfurter Lehrbauhof statt. 68 Schüler stellten dabei handwerkliches Geschick, Sportlichkeit und Mathematik-Kenntnisse unter Beweis. Die meisten Punkte erarbeitete sich Stefan Preinig.

 3 Minuten Lesezeit (441 Wörter) | Änderung am 05.12.2019 - 14.25 Uhr

Er ist 17 Jahre alt, wohnt in Grabelsdorf am Klopeiner See und ist leidenschaftlicher Handwerker: Stefan Preinig hat sich beim Kärntner Bau-Lehrlings-Castings 2019 gegen 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Kärnten durchgesetzt. „Am meisten Spaß hat das Aufmauern gemacht. Ich glaube, das ist mir auch ganz gut gelungen. Mein Opa war Maurer, es liegt also vielleicht ein bisschen in den Genen“, lacht der Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule Goldbrunnhof.

Spaß am Handwerk

Am wichtigsten sei bei dem Wettbewerb logisches Denken gewesen, erzählt Preinig: „Man musste einige Aufgaben lösen, dabei ging es um Kopfrechnen, aber auch um Deutsch-Kenntnisse. Das Ganze war recht umfangreich und hat einige Stunden gedauert.“ In wenigen Monaten wird Stefan Preinig seine Berufswahl treffen; derzeit befindet er sich in der dritten Klasse – und steht damit kurz vor dem Abschluss der landwirtschaftlichen Fachschule. „Ich will auf jeden Fall eine Lehre beginnen. Ob es die Lehre zum Maurer sein wird, weiß ich noch nicht, weil ich mich für viele handwerkliche Dinge interessiere. Aber der Wettbewerb hat mir gezeigt, dass das auch eine gute Option wäre. Es macht richtig Spaß, Mauern hochzuziehen“, erzählt der Sieger.

„Möglichst viele Jugendliche begeistern“

Bau-Landesinnungsmeister Robert Rauter gratulierte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Natürlich kann am Ende nur einer ganz oben am Stockerl stehen. Viel wichtiger ist aber, dass ihr alle einen Einblick in unsere Arbeit bekommen habt. Denn unser Ziel ist es, mit diesem Wettbewerb möglichst viele Jugendliche für die Lehre am Bau zu begeistern.“ Rauter lobte die Leistungen der Teilnehmer: „Besonders hat mir gefallen, wie begeistert sie bei der Sache waren. Und darauf kommt es auch an: Man muss einen Beruf wählen, der einem Spaß macht – und es gibt nichts Schöneres als den Beruf des Maurers, bei dem man etwas schaffen kann.“

Vielseitige Kenntnisse

Die Teilnehmer hatten nicht nur ihr handwerkliches Geschick beim Errichten einer Mauer unter Beweis zu stellen, sondern mussten auch einen Theorie-Test, der Mathematik, Deutsch und Allgemeinwissen beinhaltete, meistern. Ihre sportmotorischen Fähigkeiten wurden ebenfalls beurteilt: Von Jonglieren bis Balancieren reichten die Aufgaben. Eine kompetente Fachjury, bestehend aus Unternehmern und Lehrlingsausbildern von Kärntner Bauunternehmen, beurteilte die Leistungen der 68 Schülerinnen und Schüler, die aus ganz Kärnten angereist waren.

Gute Perspektiven

Eine zusätzliche Motivation seien die Aufstiegschancen in der Bau-Branche: „Nach der Lehrabschlussprüfung sind Maurer sehr gefragte Fachkräfte, die sich laufend weiterbilden können. Von der Ausbildung zum Polier bis zum Baumeister ist alles möglich“, sagt Rauter. Alle Jugendlichen profitierten von ihrer Teilnahme am Bau-Lehrlings-Casting: Sie bekamen von den Unternehmern Tipps für ihre künftigen Bewerbungen und eine Urkunde für ihre Leistungen bei dem Wettbewerb.

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