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Politik - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © pixabay.com

Zu hohe Mieten

Frey: Die Stadt als Korrektiv am Wohnungs­markt

Klagenfurt – StR Frank Frey weist einmal mehr auf die soziale Notwendigkeit der städtischen Wohnungsvergabe hin. "Die Preisentwicklung am Privatvermietungsmarkt darf auf keinen Fall Ausmaße wie in anderen Landeshauptstädten Österreichs annehmen", so Frey.

 2 Minuten Lesezeit (262 Wörter)

„Heute liegen die Mieten im privaten Bereich vielfach über 50% des Budgets der MieterInnen. Das ist eine finanzielle Belastung für die Menschen, die von der Politik in dieser Form nicht akzeptiert werden darf“, stellt Frey klar.

Spekulationsimmobilien

„Der Wohnungsmarkt hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert. Aus, in der Nachkriegszeit dringend notwendigen, Mieterschutzwohnungen sind heute Anlage- und Spekulationsimmobilien geworden. Die Eigentümer dieser Objekte haben wenig Interesse die Mieten leistbar zu gestalten, weil sie u.a. das Ziel verfolgen, mit der Veranlagung ihres Vermögens der Null- bzw. Minuszinspoltik der Banken auszuweichen. Manche sind auch durch schlechte Erfahrungen mit MieterInnen in der Vergangenheit abgeschreckt. Touristische Vermietungsplattformen im Internet bringen den Wohnungsmarkt zusätzlich aus dem Lot“, umreißt Frank Frey den Problemkreis. „Umso wichtiger ist der Erhalt des städtischen Wohnungseigentums.“

„BAWO“ soll klären

„Als Wohnungsreferent in Klagenfurt bin ich tagtäglich mit der Vergabe von städtischen und genossenschaftlichen Wohnungen betraut und kenne daher die Situation aus erster Hand“, führt Frey weiter aus. „Und die von der Stadt in Auftrag gegebene Studie der Wohnunglosenhilfe-Plattform ‚BAWO‘ wird uns bald eine faktenbasierte Grundlage über die tatsächliche Wohnungsnot in Klagenfurt liefern.“

Mietzinsobergrenzen

„Es gibt eine verbindliche Kategoriemietzins-Obergrenze die ausschließlich für Gemeindewohnungen gilt. Die liegt bei Kategorie-A-Wohnungen bei € 3,60/m2 und für generalsanierte Objekte bei €4,85/m2. Es ist an der Zeit verbindliche Mietzinsobergrenzen ebenso für PrivatvermieterInnen und für gemeinnützige Genossenschaften vorzugeben. Auch eine Vereinfachung der Normen und der Bauordnung sind Punkte im Grünen Forderungskatalog für leistbares Wohnen“, so Wohnungsreferent StR Frank Frey zum Abschluss.

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