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Kärnten hat neue Bürger:

54 neue StaatsbürgerInnen angelobt

Kärnten – Österreich hat 54 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Die 48 Erwachsenen und sechs Kinder stammen aus 21 verschiedenen Ländern. Die Staatsbürgerschaftsbescheide übergab ihnen heute, Dienstag 10. Dezember, Landeshauptmann Peter Kaiser.

 2 Minuten Lesezeit (259 Wörter) | Änderung am 10.12.2019 - 14.21 Uhr

Der Landeshauptmann begrüßte die neuen Landsleute im Spiegelsaal der Landesregierung. „Ich habe immer ein bewegtes Gefühl bei Staatsbürgerschaftsverleihungen. Für Sie als neue Staatsbürger ist es ein bedeutender und einschneidender Moment in ihrem Leben, denn sie haben eine Heimat und bekommen nun eine neue Heimat dazu“, hob Kaiser hervor. Er freue sich sehr, dass diesmal Bürger aus 21 Nationen sich entschlossen hätten, die österreichische Staatsbürgerschaft anzunehmen. „Viele haben lange gewartet und hinter einigen von ihnen steht auch das eine oder andere Schicksal“, so der Landeshauptmann.

Ein Vertrag mit Pflichten und Rechten

Die neuen Staatsbürger erinnerte Kaiser auch daran, dass die Gelöbnisformel ein handschüttelnder Vertrag mit Rechten und Pflichten für sie sei. „Wir erhoffen und erwarten uns, dass es für beide Seiten, das wird, was man sich wünscht: Die Erreichung eines gesellschaftlichen Zwischenspiels, das sie angestrebt und ich ihnen, namens der Republik Österreich mit der zuständigen Staatsbürgerschaftsabteilung, gewährleisten kann“, so der Landeshauptmann. Mit dem persönlichen Wunsch, „Empfangen sie möglichst viel von der gesellschaftlichen Wärme in ihrer neuen Heimat Kärnten“, gratulierte er allen neuen Staatsbürgern. Die Gelöbnisformel wurde von Abteilungsleiter Gerhard Jesernig, von der für Staatsbürgerschaften zuständigen Unterabteilung, verlesen. Den offiziellen Abschluss der Feierstunde bildete das Abspielen der Bundeshymne.

Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus:

Bosnien und Herzegowina (17), Deutschland (5), Serbien (5), Kosovo (4), Kroatien (4), Nordmazedonien (3), Nigeria (2), Afghanistan (1), Argentinien (1), Brasilien (1), Dominikanische Republik (1), Indien (1), Irak (1), Kongo (1), Kuba (1), Montenegro (1), Rumänien (1), Syrien (1), Thailand (1), Ungarn (1), Weißrussland (1)

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