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Politik - Klagenfurt
© Dieter Kulmer Photography

Bei der heutigen Stadtsenat Sitzung

Klagenfurt Marketing GmbH: Gründung einstimmig beschlossen

Klagenfurt – Studie Messestandort Abschlussbericht, Stadtmarketing Gründung, Mittelbühne für Klagenfurt, Flächenwidmungen, Personalaufnahme für die Kindergärten – breit gefächert war heute, Dienstag, die Tagesordnung des Klagenfurter Stadtsenates.

 5 Minuten Lesezeit (619 Wörter)

Zu Beginn der Sitzung stellte DI Christof Schremmer vom Österreichischen Institut für Raumplanung über Einladung von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz den Abschlussbericht zur Untersuchung des Messestandortes und der Entwicklung der Klagenfurter Messe vor. Wie schon im Zwischenbericht wird hier festgehalten, dass die Messe im Gegensatz zu anderen ausgeglichen wirtschaftet und sich jetzt auf die Zukunft einrichten muss. Die Bedeutung der Messe für die Stadt zeigen einige Zahlen: 380.000 Personen besuchen jährlich das Messegelände, 140.000 Nächtigungen können verbucht werden und rund 23,5 Millionen beträgt der Umsatz.

Drei-Stufen-Plan für Messe

Die Messe ist außerdem ein wichtiger Identitätsfaktor für die Kärntner Wirtschaft und für die Bevölkerung. Schremmer stellte einen Drei-Stufen-Plan für die Zukunft der Messe vor, der den Vorteil hat, dass er jederzeit flexibel an sich ändernde Verhältnisse anpassbar ist. Dieser Plan sieht eine Straffung der Messeflächen und eine Verwertung der Grundstücke Strasser-Parkplatz und Fertighauszentrum mit Teiles des Vergnügungsparkareals vor. Künftig werden Messen sich vermutlich in Richtung Fachmessen und Kongresse entwickeln, der Platzbedarf geht dadurch zurück. Als besonders dringlich wird der Ersatz der veralteten Messehalle 5 durch eine multifunktionale Halle mit technisch gut ausgestatteten Seminarräumen bezeichnet. Bei der Diskussion im Stadtsenat hielt die Bürgermeisterin dezidiert fest, dass eine multifunktionale Veranstaltungshalle nur in Innenstadtnähe stehen kann. Sie stellte auch fest, dass dieses Konzept vom ÖIR auf 10 bis 15 Jahre angelegt ist, man in dieser Zeit sieht, wie sich das Messegeschehen verändern wird und flexibel darauf reagieren kann. „Dann kann man noch immer entscheiden, wo eine eventuell verkleinerte Messe am besten aufgehoben ist und ob diese Grundstücke für eine andere Verwertung zur Verfügung stehen können“, so die Bürgermeisterin. Der Stadtsenat nahm die Ergebnisse der Studie gegen die Stimmen der FPÖ zur Kenntnis. Über Wunsch der FPÖ wurde der Tagesordnungspunkt in den Gemeinderat verlagert.

Nachfolger für Klagenfurter Stadtmarketing

Die Gründung der KLAMAG, der Klagenfurt Marketing GmbH, die Stadtrat Markus Geiger vorlegte, wurde einstimmig beschlossen. Die strategischen Partner der Nachfolgerin des Klagenfurter Stadtmarketings sind die Landeshauptstadt mit 45 Prozent, die Tourismusregion Klagenfurt (20%), die Interessengemeinschaft Innenstadt (20%), die Klagenfurter Messe (10%) und die Interessensgemeinschaft Domplatz (5%). Die Basisfinanzierung beträgt in den Jahren 2020 bis 2024 rund 400.000 Euro. Dazu wird es einen Beirat geben, in den sich interessierte Organisationen mit finanziellen Beiträgen einbringen können. Die neue Geschäftsführerin wurde ja bereits ausgewählt, sie wird schon bei der GmbH-Gründung dabei sein.

Klagenfurt soll Mittelbühne erhalten

Der Voranschlag 2020 und die Mittelfristige Finanzplanung bis 2024 wurden von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz im Stadtsenat vorgelegt und gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen. Am 17. Dezember diskutiert der Gemeinderat das Budget. Klagenfurt soll eine Mittelbühne erhalten. Die Theaterhalle 11 steht ja hauptsächlich dem klagenfurter ensemble zur Verfügung, jetzt möchte Mario Kuttnig, unter anderem Veranstalter des Klagenfurter Kleinkunstpreises „Herkules“, im Veranstaltungssaal des Hypo-Gebäudes eine solche aufbauen. Die Stadt wird das Projekt, ebenso wie das Land Kärnten, mit 20.000 Euro fördern. Der Antrag von Kulturreferentin Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurde einstimmig angenommen. Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler befasste den Senat mit einer Reihe von Flächenwidmungsplanänderungen und den dementsprechenden Verfahrenseinleitungen. Die von ihm vorgelegten Personalmaßnahmen erhielten einhellige Zustimmung. Damit beschlossen wurde auch die Aufnahme von sieben Kindergarten- und Hortpädagoginnen.

Stadtrat Frank Frey legte Wohnungszuweisungen vor und freute sich, dass es gelungen ist allen, die von Obdachlosigkeit gefährdet sind und es wollen, vor Weihnachten noch ein Dach über den Kopf zu sichern. Dafür habe es eine enge Zusammenarbeit mit der Caritas gegeben. Stadtrat Mag. Franz Petritz erhielt Sachsubventionen für das „Lesehelden“- Sommercamp und die United World Games genehmigt, Stadtrat Christian Scheider straßenpolizeiliche Maßnahmen.

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