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Wirtschaft - Kärnten
© Landwirtschaftskammer Kärnten

Herkunftskennzeichnung umgesetzt

LK-Initiative: „Gut zu wissen“, wo Lebens­mittel her­kommen

Kärnten – Gastronomiedienstleister Contento macht es möglich: Als erste KABEG-Krankenanstalt setzt das Landeskrankenhaus Laas im Gailtal die Herkunftskennzeichnung nach den Richtlinien der LK-Initiative „Gut zu wissen“ um. Auch die „Wie Daham“-Pflegeheime leben Transparenz bei der Lebensmittelherkunft.

 2 Minuten Lesezeit (339 Wörter)

„1,5 Millionen Menüs bei denen die Kunden in Zukunft wissen, woher Fleisch und Eier stammen. Das ist ein wichtiges Signal in für uns Bauern schwierigen Zeiten!“, begrüßt LK-Präsident Johann Mößler die Zertifizierung aller Kärntner Küchen des Gastronomiedienstleisters Contento nach den Richtlinien von „Gut zu wissen“. Vor einem Jahr wurde die Küche im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit, die Contento betreibt, nach „Gut zu wissen“, der LK-Initiative zur Kennzeichnung der Lebensmittelherkunft, zertifiziert. Nun folgen weitere Betriebsstätten: Mit Dezember 2019 werden die Küchen im Landeskrankenhaus Laas in Kötschach-Mauthen, im Krankenhaus des Deutschen Ordens in Friesach, im Pflegezentrum Welzenegg, im Caritas Altenwohn- und Pflegeheim „Franziskusheim“ und am Flughafen in Klagenfurt zertifiziert.

Regionaler Einkauf

Emanuel Eisl, Geschäftsführer von Contento: „Regionaler Einkauf stand für uns schon immer im Vordergrund. Wir versuchen, Fleisch, Gemüse, Molkereiprodukte und Gebäck für alle unsere Küchen aus der jeweiligen Region zu beziehen. Die transparente Darstellung und die externen Kontrollen sind für uns wichtige Schritte, unsere Endverbraucherinnen und Endverbraucher dabei zu unterstützen, informierte Entscheidungen über ihre Ernährung zu treffen.“ Mit einer transparenten Herkunftskennzeichnung will man in der Gemeinschaftsverpflegung über die Herkunft der Lebensmittel informieren. Damit sollen heimische Produzenten noch stärker eingebunden und die höchste Speisenqualität sichergestellt werden.

Initiative „Gut zu wissen“

„Gut zu wissen“, eine Initiative der Landwirtschaftskammer, hat zum Ziel, hier Abhilfe zu schaffen und auch den Gästen in Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung die Herkunft von Fleisch und Eiern sichtbar zu machen. Und zwar auf einfache Weise und auf freiwilliger Basis für die Anbieter. Die Herkunft soll auf der Speisekarte selbst, auf Aushängen, Infoscreens etc. erkennbar sein. Bei Contento wird etwa mit deutlichen Symbolen direkt am Speiseplan gekennzeichnet, wo das Fleisch und die Eier herkommen. So symbolisiert eine rote Lupe, dass das Tier in Österreich geboren, gemästet, geschlachtet und verarbeitet wurde. Die weiße Lupe gibt z. B. mit einer Zusatzkennzeichnung darüber Auskunft, dass die Lebensmittel aus einem anderen EU-Land stammen.

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