fbpx

Zum Thema:

18.03.2020 - 09:51Wow! Vorreiter Gemeinde Finkenstein erlässt Mieten25.01.2020 - 20:42Eine Gemeinde trauert: „Wir sind geschockt!“15.01.2020 - 09:33Bereits diesen Sommer: Faaker See bekommt weiteren freien Seezugang18.12.2019 - 19:03Landes­budget mit sozial­demo­kratischer Hand­schrift
Politik - Villach
SYMBOLFOTO © pixabay

Haushaltsjahr 2020

Haupt­augen­merk Katastrophen­schutz: 20 Millionen Budget beschlossen

Finkenstein am Faaker See – Der Gemeinderat der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See hat in seiner Sitzung am 12. Dezember 2019 das Budget für das Haushaltsjahr 2020 beschlossen. Erstmals wurde der Haushaltsplan gemäß der neuen Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung in Verbindung mit dem neuen Kärntner Gemeindehaushaltsgesetz festgelegt.

 1 Minuten Lesezeit (213 Wörter)

Insgesamt sieht der Budget-Voranschlag ein Ergebnis von rund 20 Millionen Euro vor und wurde mehrheitlich beschlossen. Keine Zustimmung gab es von den drei Mitgliedern FPÖ bzw. einem Mitglied der Freien Liste Sitter.

Katastrophenschutz

„Aufgrund der Unwetterereignisse im November 2019 wird das Hauptaugenmerk und die Investitionsschwerpunkte in Finkenstein im kommenden Jahr im Bereich des Katastrophenschutzes gelegt werden“, so Bürgermeister Christian Poglitsch. So soll für die Feuerwehren Fürnitz und Gödersdorf jeweils ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft werden. Für die bevorstehenden millionenschweren Projekte im Bereich der Wildbachverbauung fasste der Gemeinderat einen einstimmigen Grundsatzbeschluss und die Bildung einer entsprechenden Rücklage, damit diese Projekte in Zusammenarbeit mit Bund und Land in den nächsten Jahren realisiert werden können.

Positive Entwicklung

Die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See kann auf eine weiterhin positive Entwicklung bei den Hauptwohnsitzen verweisen. Im Dezember 2019 waren 9.091 Menschen mit Hauptwohnsitz gemeldet und sind dadurch Ertragsanteile in Höhe von rund 8,2 Millionen Euro über den Finanzausgleich zu erwarten.

Die gemeindeeigenen Abgaben wurden mit rund 3,6 Millionen Euro veranschlagt. Haupteinnahmequelle der Gemeinde ist die Kommunalsteuer, die 58 % der Einnahmen ausmacht.

Der Schuldenabbau der Gemeinde wird konstant fortgesetzt und betragen die nicht überwälzbaren Schulden pro Kopf rund 54 Euro. Für Notfälle kann die Gemeinde auf Rücklagen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zugreifen.

Kommentare laden
ANZEIGE