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Ermittlungen gegen den Stellvertretenden Landespolizeidirektor Alexander Gaisch laufen.
Ermittlungen gegen den Stellvertretenden Landespolizeidirektor Alexander Gaisch laufen. © BM.I / E. Weissheimer

Vize-Landespolizeidirektor Alexander Gaisch

Nach „Skandal Telefonat“: StA Klagenfurt ermittelt wegen versuchter Nötigung

Klagenfurt – Diese Art von Bekanntheit hatte sich der Stellvertretende Landespolizeidirektor Alexander Gaisch wohl nicht erhofft. Nachdem das „Skandal Telefonat“ in der Notrufzentrale mit einem jüngeren Kollegen öffentlich gemacht wurde, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wegen versuchter Nötigung.

 1 Minuten Lesezeit (161 Wörter) | Änderung am 17.12.2019 - 21.31 Uhr

„Alexander Gaisch hier, kennst du mi jetzt, oder kennst mi nit?“ – so beginnt das mittlerweile wohl im ganzen Land bekannte Telefonat zwischen dem steirischen Stellvertretenden Landespolizeidirektor Alexander Gaisch und einem jüngeren Kollegen in der Polizei-Notrufzentrale. Weil der junge Polizist nicht sofort den Namen des Vize-Polizeichefs kannte, wollte Gaisch diesen am Montag um 8 Uhr in sein Büro zitieren um ihn die „Wadln virezurichten“. Die Geschichte verbreitete sich schnell und mittlerweile dürfte wohl ganz Österreich Alexander Gaisch beim Namen kennen. Hier könnt ihr euch das aufgezeichnete Gespräch selbst noch einmal anhören.

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Ermittlungen wegen versuchter Nötigung laufen

Nachdem das Telefonat veröffentlicht wurde, gab es bereits eine Anzeige bei der Grazer Staatsanwaltschaft wegen versuchter Nötigung. Medienberichten zufolge wurde der Fall jetzt an die Klagenfurter Staatsanwaltschaft abgegeben. Aktuell soll wegen Verdacht auf versuchte Nötigung ermittelt werden. Das Bundesamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung sei dafür zuständig.

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