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Bürgermeister Günther Albel und Stadtrat Harald Sobe entfernen symbolisch das letzte Straßenschild an der Draulände.
Bürgermeister Günther Albel und Stadtrat Harald Sobe entfernen symbolisch das letzte Straßenschild an der Draulände. © Oskar Höher

Die Freude ist groß!

Drei wichtige Bau­projekte der Stadt Villach noch in diesem Jahr be­endet

Villach – Das sorgt für Aufatmen bei den Villacherinnen und Villachern. Drei der wichtigsten Bauprojekte der Stadt Villach wurden noch in diesem Jahr beendet. Der erste Abschnitt der Draulände, der Ausbau der Millstätter Straße und die neue Haltestelle für die Stadtbahn in Landskron sind abgeschlossen.

 4 Minuten Lesezeit (584 Wörter)

Noch in dieser Woche werden die Arbeiten am ersten Abschnitt der Umgestaltung der Draulände fertiggestellt. Damit endet eines der wichtigsten Bauprojekte der Stadt in diesem Jahr. Die Verkehrsfreigabe erfolgt am Donnerstag, 19. Dezember 2019, am frühen Nachmittag. Der Linienbusverkehr kann ab Freitag, den 20. Dezember 2019, wieder über die Draulände/Lederergasse geführt werden. Konkret betroffen war das Gebiet rund um den Würstelstand, von der Draulände in die Lederergasse und wieder zum Würstelstand. Ziel der Umgestaltung ist vor allem, eine Wohlfühlzone für die Villacherinnen und Villacher nahe der Drau zu schaffen und das Gebiet sukzessive zu öffnen, ohne den Hochwasserschutz aus den Augen zu lassen.

„Eine Erholungszone für die Villacher“

Bei der Umgestaltung wurden rund 2200 Quadratmeter Pflastersteine verlegt, ähnlich wie am Hans-Gasser-Platz und der Bahnhofstraße. Dies wertet den Bereich optisch enorm auf und markiert auch die Begegnungszone, die dort entstanden ist. „Mit dieser Begegnungszone schaffen wir eine Erholungszone für die Villacherinnen und Villacher. Die Draulände soll nicht mehr nur ein Durchzugsgebiet sein, sondern einladend und optisch ansprechend, ein Platz, an dem man verweilen und die Nähe zum Fluss genießen kann“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Weiters wurde an der Draulände ein Blindenleitsystem hergestellt und ein Trinkbrunnen errichtet. Gleichzeitig wurde die Ufermauer im Bereich des Würstelstandes geöffnet und die gesamte Infrastruktur erneuert. Neu sind auch die Möblierungen, Sitzbänke, Sitzpoller, Abfallbehälter, und Verkehrszeichen.

Anrainer wurden miteinbezogen

„Besonders wichtig war uns im Zuge der Vorbereitungen dieses umfangreichen Bauprojektes natürlich die Einbindung der betroffenen Anrainerinnen und Anrainer, sowie der Unternehmerinnen und Unternehmer und des Vereins Lederergasse“, erläutert Stadtplanungs- und Baureferent Stadtrat Harald Sobe. „Auf Wunsch der Betriebe wurde zum Beispiel der Start der Bauarbeiten auf September verschoben […].“ Die Gesamtbaukosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund eine Million Euro. Im Frühjahr 2020 wird es noch kleinere Restarbeiten zur endgültigen Fertigstellung geben

Auch Sanierung der Millstätter Straße abgeschlossen

Ebenfalls noch im Dezember konnte die umfangreiche Sanierung der Millstätter Straße abgeschlossen werden. Im Zuge der Arbeiten wurde die Fahrbahn auf einer Länge von 725 Metern verbreitert und mit einem Gehweg die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erhöht. Zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit trägt ein Linksabbiegestreifen auf der Millstätter Straße bei. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

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Baureferent Stadtrat Harald Sobe mit Abteilungsleiter Tiefbau Leo Piechl, Landtagsabgeordneten Manfred Ebner, von der Abteilung Tiefbau Florian Presslaber, Gemeinderat Klaus Frei, Gemeinderätin Nicole Schojer, Gemeinderat Herbert Hartlieb und Kontrollamtsdirektor Hannes Liposchek.

Baureferent Stadtrat Harald Sobe mit Abteilungsleiter Tiefbau Leo Piechl, Landtagsabgeordneten Manfred Ebner, von der Abteilung Tiefbau Florian Presslaber, Gemeinderat Klaus Frei, Gemeinderätin Nicole Schojer, Gemeinderat Herbert Hartlieb und Kontrollamtsdirektor Hannes Liposchek. - © Daniel Raunig

Neue Haltestelle Landskron offiziell eröffnet

Nach viermonatiger Bauzeit konnte ebenfalls im Dezember die neue Haltestelle Landskron offiziell eröffnet werden. Sie ist bereits im neuen Fahrplan für 2020 eingetaktet und daher seit 15. Dezember in Betrieb. Fahrgäste können damit barrierefrei in die Züge der S-Bahn-Linie 2 zwischen Villach und Feldkirchen einsteigen. Auch ÖBB-Regionalleiter Siegfried Moser zeigt sich zufrieden: „Mit der neuen Haltestelle verbessern wir das Angebot für unsere Fahrgäste. Durch den konsequenten Ausbau und die Modernisierung unserer Bahnhöfe und unserer Infrastruktur arbeiten wir daran, die umweltfreundliche Bahn noch attraktiver zu machen.“ Die Kosten für den neuen Bahnsteig in Landskron belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro, 50 Prozent übernahmen die ÖBB, 30 Prozent die Stadt Villach und 20 Prozent das Land Kärnten.

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Stadtrat Harald Sobe, Landesrat Sebastian Schuschnig, Bürgermeister Günther Albel, ÖBB-Regionalleiter Siegfried Moser, Projektleiter Karl Zolle.

Stadtrat Harald Sobe, Landesrat Sebastian Schuschnig, Bürgermeister Günther Albel, ÖBB-Regionalleiter Siegfried Moser, Projektleiter Karl Zolle. - © Karin Wernig

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