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Politik - Klagenfurt
Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ gab mit Mitarbeitern der Abteilung Entsorgung einen Ausblick auf die Vorhaben 2020.
Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ gab mit Mitarbeitern der Abteilung Entsorgung einen Ausblick auf die Vorhaben 2020. © StadtPresse/Spatzek

Vorhaben für kommendes Jahr

Müll­trennung, Recycling und Abfall­vermeidung stehen 2020 im Fokus

Klagenfurt – Im nächsten Jahr sind die „Kläranlage Neu“, die Neuanschaffungen im Bereich Müllentsorgung, Kanalbau und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit wichtige Themen. Heute, am 18. Dezember 2019, stellte Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ die Vorhaben der Abteilung Entsorgung für 2020 vor und blickte auf das Geschäftsjahr 2019 zurück.

 3 Minuten Lesezeit (390 Wörter) | Änderung am 18.12.2019 - 14.49 Uhr

Ein wichtiges Projekt wird die neue Kläranlage sein. 2019 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die 2020 vorliegen wird und die Basis für eine Standortentscheidung bildet. Ein möglicher Neubau der Kläranlage am Gelände der Bolzmannstraße könnte die derzeitigen Betriebskosten von rund fünf Millionen Euro um zwei Millionen Euro reduzieren. 2020 gehen drei neue Presscontainer (2x Restmüll, 1x Altpapier) in Betrieb. Durch das Zusammenpressen der Abfälle kann künftig bei den Mülltransportkosten eingespart werden. Für September plant die Stadt eine Anschaffung von drei neuen Entsorgungsfahrzeugen mit automatisierter Schüttungsmechanik. Diese Anpassung soll den Arbeitsvorgang für die Mitarbeiter erheblich erleichtern und Arbeitszeit sparen.

Kanal wird saniert

Die wichtigsten Kanalsanierungen 2020 betreffen u.a.: Hafengasse, Sanierung Decke Feuerbach St. Veiter Straße, Sanierung Decke Feuerbach Viktringer Ring, Salmstraße, Paradeisergasse. Ein Kanalneubau ist in den Bereichen Stolzstraße, Hörtendorf (Narzissenweg bis Gurkweg), Annaweg und Gewerbegebiet Tessendorf Nord vorgesehen. Im Bereich Hochwasserschutz steht die Einreichung für das „Hochwasserschutzprojekt Waltendorf“ an.

Gegen Umweltverschmutzung

Im kommenden Jahr will man auch weiterhin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit den Fokus auf Mülltrennung, Recycling und Abfallvermeidung legen. „Die richtige Müllentsorgung ist nach wie vor der wichtigste Faktor gegen die Umweltverschmutzung“ betont Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Mit Informationskampagnen will man das Entsorgungsbewusstsein der Bevölkerung weiter stärken. In Vordergrund gestellt wird die richtige Entsorgung von Lithiumbatterien, die falsch entsorgt ein hohes Brandpotenzial aufweisen. Im nächsten Jahr stehen der Abteilung Entsorgung für die Müllentsorgung 16 Millionen Euro, zehn Millionen für den Kanalbau und zwei Millionen für den laufenden Betrieb der Kläranlage zur Verfügung. Germ hob mit Blick auf das ablaufende Geschäftsjahr vor allem die Investitionen im Kanalnetz und in die Kläranlage hervor.

Rückblick auf vergangenes Jahr

2019 wurden Kanalsanierungen an acht Standorten, sowie ein Kanalbau in Lendorf durchgeführt. Fertiggestellt ist jetzt auch die Florian-Gröger-Straße, die am 19. Dezember im Laufe des Nachmittags wieder für den Verkehr freigegeben wird. In die 52 Jahre alte Kläranlage wurde eine Millionen Euro investiert. Mit neuer maschineller und elektronischer Ausrüstung, sowie einer neuen Schlammentwässerung wird die Kläranlage auf neuestem Stand gehalten. Rund zwei Millionen Euro wurden in eine stationäre Behälterwaschanlage investiert. 580.000 Euro flossen in die Sanierung der Müllverladestation und die Adaptierung der Fackelanlage für Deponiegase.

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