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Wirtschaft - Kärnten
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VKI-Test

Streich sie dir: Streich­wurst besser als er­wartet

Kärnten – Für manche ist sie fixer Bestandteil einer ordentlichen Jause, andere rühren sie nicht an – bei kaum einer anderen Wurstspezialität scheiden sich die Geister so sehr wie bei der Streichwurst. Wie es um die Qualität der im heimischen Handel erhältlichen Produkte bestellt ist, hat nun der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Kooperation mit der AMA getestet. Das Ergebnis fiel im Vergleich zu anderen Fleisch- und Wursttests überraschend gut aus.

 2 Minuten Lesezeit (243 Wörter) | Änderung am 19.12.2019 - 10.26 Uhr

Lediglich eines von 40 Produkten fiel durch. Insgesamt wurden 18 „sehr gut“, 12 „gut“, neun „durchschnittlich“ sowie ein „nicht zufriedenstellend“ vergeben. Im Test befanden sich neben Produkten, die als Streichwurst oder Pastete im Handel angeboten werden, auch fünf Kalbsleberstreichwürste, zwei Geflügel-Produkte sowie zwei Aufstriche.

Geringer Anteil an Kalbsleber

Bei den Kalbsleberstreichwürsten wurde ein besonderes Augenmerk auf den Gehalt an Kalbsleber gerichtet, denn immer wieder langen beim VKI Konsumentenbeschwerden darüber ein, dass dieser zu niedrig sei. Bei vier der getesteten fünf Kalbsleberstreichwürsten betrug der Anteil an Kalbsleber tatsächlich nur fünf Prozent. Lediglich eine Kalbsstreichwurst, die einzige mit einem AMA-Gütesiegel, wies einen Anteil von zehn Prozent auf. Damit entsprach dieses Produkt auch den Vorgaben der AMA: Denn Kalbsstreichwürste mit AMA-Gütesiegel müssen zumindest 10 Prozent Kalbsleber enthalten.
Trotz der insgesamt guten Ergebnisse hinsichtlich Mikrobiologie und Zusammensetzung: Zu den gesündesten Fleischerzeugnissen zählen Streichwürste nicht: So reichte der Fettgehalt der Produkte von 19,4 Prozent (Spar Natur pur Bio-Kräuter-Streichwurst) bis zu stolzen 37,7 Prozent (Dulano Delikatess Leberwurst).

Gentechnik frei

Zu guter Letzt: Wer sichergehen möchte, dass seine Streichwurst ohne Einsatz von Gentechnik im Futtermittel produziert wurde, sollte bei konventionell produzierter Ware auf das Gentechnikfrei-Logo achten oder zu Bio-Lebensmitteln greifen. Vier der getesteten Streichwürste aus konventioneller Landwirtschaft tragen das Gentechnikfrei-Logo, acht weitere Streichwürste stammen aus biologischer Landwirtschaft.

Info: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es in der Jänner-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.konsument.at.

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