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Politik - Klagenfurt
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Adolf Hitler als Ehrenbürger

FPÖ Scheider fordert: „Ehren­bürger genauer unter die Lupe nehmen“

Klagenfurt – Klagenfurt hat bereits 2011 unter dem damaligen Bürgermeister Christian Scheider eine Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Adolf Hitler verfügt. Nun stellt sich für den jetzigen Stadtrat die Frage, warum damals nicht in sämtlichen Kärntner Gemeinden eine Überprüfung in diese Richtung durchgeführt worden ist. Somit wäre die derzeitige Diskussion in Wolfsberg gar nicht zustande gekommen.

 1 Minuten Lesezeit (195 Wörter) | Änderung am 19.12.2019 - 12.46 Uhr

Nachdem im Jahr 2011 eine Diskussion um eine vermeintliche Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers in der Landeshauptstadt aufflammte, hat der damalige Bürgermeister Christian Scheider einst einen klaren Schlussstrich gezogen und die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft verfügt. „Es war zwar nicht hundertprozentig klar, ob überhaupt eine Ehrenbürgerschaft besteht, aber es war und ist für mich eine Selbstverständlichkeit, sich von der verbrecherischen Zeit des Nationalsozialismus und der Person Adolf Hitler zu distanzieren. Deshalb habe ich damals auch den sog. Notfallparagrafen eingesetzt um einen sofortigen Entzug der Ehrenbürgerschaft von Adolf Hitler zu erwirken“, sagt Christian Scheider heute.

Gleicher Fall in Wolfsberg

Der damalige Fall hätte zum Anlass genommen werden sollen, dass sämtliche Kärntner Gemeinden eine Überprüfung in diese Richtung durchführen. „Acht Jahre Später flammt die genau gleiche Debatte in Wolfsberg auf. Warum wurde nicht schon lange nachgeforscht, ob es weitere derart abzulehnende Ehrenbürgerschaften in den Kärntner Gemeinden gibt?“, wundert sich Scheider. Er hofft nun, dass der aktuelle Fall in Wolfsberg ganz Kärnten wachrüttelt und appelliert auch an das Land Känten aktiv zu werden und eine entsprechende Aufforderung an die Gemeinden zu tätigen.

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