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Leute - Klagenfurt
© Stadtmarketing Villach

Schade für die Landeshauptstadt

„Klagenfurt tritt enormen Werbewert an Villach ab“

Klagenfurt/Villach – In Villach startete heute Vormittag das Ö3 Weihnachtswunder - und die Besucherinnen und Besucher in der Draustadt freuen sich riesig. Tausende Menschen zog es bereits in die Innenstadt, um die Veranstaltung live mitzuerleben. Auch in den Kommentaren zu unseren Beiträgen wird das Spektakel gefeiert. Doch einige unserer Leser fragen sich, warum das Event nicht in Klagenfurt stattgefunden hat. Auch aus der Politik wurde diesbezüglich erste Kritik geäußert.

 3 Minuten Lesezeit (370 Wörter)

Tausende Besucherinnen und Besucher sammeln sich aktuell bereits am Hans-Gasser-Platz in Villach an, um das Ö3 Weihnachtswunder live mitzuerleben – und dass obwohl die angekündigten Live Acts, unter anderem Pizzera & Jaus, erst am späten Nachmittag auftreten. Es ist nicht abzustreiten, dass die Veranstaltung einen enormen Werbewert für die Draustadt hat. Einen Werbewert, den es auch für Klagenfurt hätte geben können. Uns erreichten bereits viele Kommentare von Lesern, die sich alle eine Frage stellten – Warum findet das Ö3 Weihnachtswunder nicht in der Landeshauptstadt statt? Auch seitens der Politik hagelte es bereits Kritik für diese Entscheidung.

„Unverständlich, wie man ein solches Angebot ablehnen konnte“

Eines habe Villach Klagenfurt eindeutig voraus, sagt FPÖ Vizebürgermeister Wolfgang Germ: „Die Verantwortlichen arbeiten für das Wohl der Bürger und haben anscheinend die volkswirtschaftlichen Prinzipien verinnerlicht. Deswegen wurde heute auch das Ö3 Weihnachtswunder in Villach und nicht in Klagenfurt eröffnet“. Es sei völlig unverständlich, wie Bürgermeisterin Mathiaschitz und der zuständige Wirtschaftsreferent Geiger das Angebot von Ö3 ausschlagen konnten, nach Klagenfurt auf den Christkindlmarkt zu kommen. Über 3 Millionen Hörer in den Spitzenzeiten, ein absoluter Frequenzbringer für die Innenstadt, die Wirtschaftsbetriebe, Schulen und Standler wären in die Sendung einbezogen worden und hätten laut Germ selbst an Bekanntheit gewonnen. „Berühmte Persönlichkeiten, die hier nach Klagenfurt gekommen wären und die Einbindung wunderschöner Traditionen – all das findet leider nicht in der Landeshauptstadt satt. Der gesamte Werbewert für Stadt, Tourismus und Wirtschaft kommt jetzt allein Villach zugute“, kritisiert der Vizebürgermeister.

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„Für Klagenfurt ging ein enormer Werbewert verloren“, kritisiert Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Einem Besuch bei der Wunschbox lies er sich trotzdem nicht nehmen.

„Für Klagenfurt ging ein enormer Werbewert verloren“, kritisiert Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Einem Besuch bei der Wunschbox lies er sich trotzdem nicht nehmen. - © KK

„Wo ein Wille, da ist ein Weg“

Die ewigen Ausreden von Mathiaschitz und Geiger könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Chance für Klagenfurt einfach vergeben wurde, sagt Germ. „So ein Angebot kommt so schnell nicht wieder. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In diesem Fall hat anscheinend von Anfang an der Wille gefehlt und das ist nicht nur bezeichnend für die Verantwortlichen Politiker sondern leider auch schädigend für die Landeshauptstadt.“

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