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Während Übung

Verletzt: Diensthund biss 5-jähriges Kind am Oberarm

Hermagor – Ein 53-jähriger Dienstführer übte gestern mit seinem Diensthund im Garten seines Wohnhauses. Dabei kam eine 23-jährige Frau mit ihrem Freund und einem 5-jährigen Kind vorbei. Als der Bub zu schreien und zu zappeln anfing, biss der Hund ihn in den Oberarm.

 3 Minuten Lesezeit (379 Wörter) | Änderung am 04.01.2020 - 17.47 Uhr

Am Nachmittag des 3. Jänner legte ein 53-jähriger Diensthundeführer der LPD Kärnten am Grundstück seines Wohnhauses in Hermagor Such- und Bringgegenstände zum Üben mit seinem Diensthund aus. Zur selben Zeit näherten sich – vom Hundeführer vorerst unbemerkt – eine 23-jährige Frau, deren Freund, sowie ein 5 jähriger Bub, der Grundstücksgrenze, welches aktuell nicht zur Gänze eingefriedet ist. Der Diensthund lief auf diese Personengruppe zu, stoppte vor ihnen und verhielt sich zunächst unauffällig.

Hund biss zu

Als der 5-jährige Bub aber zu schreien und zu zappeln anfing, erfasste der Hund den Bub am rechten Oberarm. Der Diensthundeführer konnte den Hund sofort vom Kind trennen. Der Bub erlitt durch den Biss Verletzungen unbestimmten Grades und wurde mittels Rettung ins LKH Villach gebracht und dort kurzfristig stationär behandelt. Der Diensthund und der Diensthundeführer standen zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst, der Hund war nicht angeleint bzw. trug keinen Maulkorb. Er war auch nicht als Polizeihund gekennzeichnet.

Mutter des Buben „heilfroh, dass nicht mehr passiert ist“

Nachdem der Beitrag veröffentlicht wurde, meldete sich die Mutter des Buben bei uns. Wie sie uns erzählte, war ihr Sohn zum Zeitpunkt des Vorfalles mit seiner Tante und seinem Onkel im eigenen Garten, als der Hundedienstführer mit seinem Hund in dessen Garten trainierte. Zwischen den nebeneinanderliegenden Grundstücken verlaufe eine kleine Wiese. „Die Tante winkte dem Hundebesitzer wie immer zur Begrüßung zu, als plötzlich der Hund auf sie zulief“, erzählt uns die Mutter des Jungen. Demnach konnte die Tante den Hund noch abwehren. „Dieser steuerte dann aber direkt auf meinen Sohn zu, der zu Boden gerissen wurde und dann natürlich geschrien hat“, schildert die Mutter weiter. Ein weiterer Verwandter der in der Nähe war und den Vorfall bemerkte, sowie der Hundedienstführer, seien sofort zur Stelle gewesen. „Der Hundebesitzer schmiss sich gleich über meinen Sohn um ihn zu schützen“, erzählt die Mutter. Der Hundedienstführer konnte das Tier danach wieder unter Kontrolle bringen. „Schwer geschockt und verletzt fuhren wir dann privat ins Krankenhaus“, so die Mutter des Jungen. Dem Kind geht es den Umständen entsprechend gut. „Wir sind heilfroh, dass nicht mehr passiert ist“, so die erleichterte Mutter abschließend.

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