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Aktuell - Villach
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Brandstiftung:

Groß­brand bei Reifen­halle: Brand­stifter unter Drogen?

Villach – Am 10. Oktober 2019 kam es in der Reifenhalle Lamprecht zu einem schweren Brand. Daraufhin wurde ein 18-jähriger Villacher wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. In Untersuchungshaft gestand der junge Mann weitere Brände, die scheinbar unter Drogeneinfluss gelegt wurden.

 1 Minuten Lesezeit (218 Wörter)

Am 10. Oktober waren dunkle Rauchschwaden über ganz Villach zu sehen. Die Reifenhalle Lamprecht stand in Vollbrand. Stundenlang waren mehrere Feuerwehren im Einsatz und bekämpften die Flammen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Großbrand um Brandstiftung. Ein 18-jähriger Villacher wurde festgenommen und gestand in Untersuchungshaft noch weitere von ihm gelegten Brände. Darunter auch der Brand in einem Möbelhaus in Villach.

Brandstiftung unter Drogeneinfluss?

Wie uns Anwalt Hans Gradischnig bestätigte, hat sein Mandant ein Drogenproblem: „Er war bereits im Vorfeld abhängig und auch schon einmal in einem Drogenprogramm. Aufgrund persönlicher Probleme hat er allerdings wieder angefangen Suchtmittel zu nehmen“, erklärt er. Auch zum Zeitpunkt der Tathandlungen sei Gradischnigs Mandant laut eigener Aussage unter Drogeneinfluss gestanden. Bei einem psychiatrischen Sachverständigen wurde nun ein Gutachten in Auftrag gegeben. „Es soll ermittelt werden, inwieweit er zurechnungsfähig ist und ob die Gefahr besteht, dass so etwas noch einmal passiert“, so Gradischnig. Das Ergebnis steht noch aus.

Dieses ist allerdings für die Strafbemessung des Verdächtigen von wesentlicher Bedeutung. „Es wäre ein Milderungsumstand“, erklärt uns der Anwalt. „Wird dann noch der Umstand berücksichtigt, dass der Mandant ein junger Erwachsener ist, könnte seine Strafe im Bereich von zwei Jahren liegen“, schließt Gradischnig.

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