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Im Bild v.l.: Herbert Waldner (GF Riedergarten), Bgm. Dieter Mörtl, LR Sebastian Schuschnig, Bgm. Florian Tschinderle, LHStv.in Beate Prettner, LH Peter Kaiser, Jürgen Winter (Präsident Special Olympics), Magdalena Lobnig (Botschafterin Special Olympics), Bgm. Günther Albel, Birgit Morelli (GF Special Olympics) und Arno Arthofer
Im Bild v.l.: Herbert Waldner (GF Riedergarten), Bgm. Dieter Mörtl, LR Sebastian Schuschnig, Bgm. Florian Tschinderle, LHStv.in Beate Prettner, LH Peter Kaiser, Jürgen Winter (Präsident Special Olympics), Magdalena Lobnig (Botschafterin Special Olympics), Bgm. Günther Albel, Birgit Morelli (GF Special Olympics) und Arno Arthofer © Oskar Höher

Nur noch acht Tage:

Bald starten die Special Olympics Winterspiele 2020

Villach – Bald ist es soweit. In nur acht Tagen können sich alle Sportbegeisterten auf Höchstleistungen und emotionale Momente freuen, denn dann finden die Special Olympics Winterspiele 2020 statt. 900 Sportlerinnen und Sportler werden dabei in neun Sportarten antreten.

 5 Minuten Lesezeit (669 Wörter) | Änderung am 13.01.2020 - 19.53 Uhr

Die letzten acht Tage auf der Countdown-Uhr am Villacher Rathaus sind angelaufen: Vom 22. bis 28. Jänner wird Kärnten Schauplatz der Special Olympics Winterspiele 2020 sein. Bei den nationalen Spielen mit internationaler Beteiligung werden 900 Sportlerinnen und Sportler in neun Sportarten für sportliche Höchstleistungen und emotionale Momente sorgen. Austragungsorte der Sportbewerbe für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung werden Villach und die Außenstellen Feistritz/Gail sowie Hohenthurn sein. Als Veranstalter fungiert der Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten. Am heutigen Montag, dem 13. Jänner, fand dazu im Villacher Parkhotel eine Pressekonferenz mit Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner und Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig statt.

Kaiser: „Benachteiligung spielt keine Rolle“

„Die letzten eineinhalb Jahre der Vorbereitung waren sehr intensiv und ich möchte mich bei allen für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken, aber das Lächeln der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ihrer Angehörigen wird dafür entschädigen“, sagte Kaiser auch als Obmann des Vereins „Herzschlag“. Menschen, die es nicht leicht im Leben hätten, bei ihrer Sportausübung zu begleiten, sei ein positives Zeichen eines Landes. „Das Besondere an Special Olympics ist, dass Benachteiligungen zum sogenannten Normalen hier keine Rolle spielen“, betonte der Landeshauptmann und verwies auf den großen Erfolg der Sommerspiele 2014 in Kärnten. „Dass wir in Österreich vorbildhaft sind, nicht nur was die Entwicklung im Bereich Technologie und Forschung betrifft, wird auch international mehr als registriert. So werden wir nach diesen Spielen sagen können, dass die Special Olympics 2020 in Kärnten etwas bewegt haben, was weit über die Grenzen hinausgeht.“

Prettner: „Es werden Brücken geschlagen“

Sozialreferentin Prettner betonte, dass Kärnten ein ausgesprochen guter Austragungsort für diese großartige Veranstaltung sei – auch wegen dem so großen Sport- und Freizeitangebot. Sehr dankbar zeigte sie sich über die vielen Partner der Special Olympics Winterspiele 2020. Die Sensibilisierung für dieses Thema sei sehr wichtig und was könne besser dazu beitragen als die Special Olympics. „Wir möchten, dass Teilhabe so umfassend wie möglich wird. Sport ist verbindend und es werden Brücken geschlagen auch über Grenzen hinweg“, betonte Prettner. Kärnten habe das Ziel, heuer die Behindertenrechtskonvention umzusetzen. „Dafür wurde bereits sehr viel Vorarbeit geleistet“, so die Sozialreferentin.

„Es ist eine große Ehre und Freude, Gastgeber dieser Veranstaltung zu sein und Kärnten als großes Sportland präsentieren zu können“, meinte Tourismusreferent Schuschnig. Es gehe um die gemeinsame Freude am Sport. „Ich habe großen Respekt vor allen Sportlerinnen und Sportlern, die physisch und psychisch an ihre Grenzen gehen.“

Albel: „Riesen Mehrwert im Menschlichen“

„Diese Winterspiele werden für die Stadt Villach und ganz Kärnten etwas ganz Großartiges“, sagte Villachs Bürgermeister Günther Albel. Er verwies auf große, erfolgreiche Veranstaltungen wie beispielsweise die Feuerwehr-Olympiade 2017 oder das Weihnachtswunder 2019, wo Villach zeigte, zu was die Stadt fähig sei. „Das ist ein Riesen-Mehrwert sowohl im Tourismus als auch im Menschlichen“, so der Stadtchef, der auch auf die vielen großartigen Sportstätten, wie beispielsweise die Villacher Alpen-Arena verwies.

„Die Kärntnerinnen und Kärntner haben das Herz auf dem rechten Fleck, denn schon die erfolgreiche Veranstaltung der Sommerspiele 2014 hat gezeigt, wie sehr Special Olympics im Herzen der Bevölkerung angekommen ist“, sagte Jürgen Winter, Präsident von Special Olympics Österreich. In Fragen der Inklusion sei in Kärnten, getragen von der Bevölkerung, sehr viel passiert. „Wir fühlen uns hier sehr wohl.“

Als Moderatorin der Pressekonferenz fungierte Birgit Morelli, Geschäftsführerin des Vereines Special Olympics Herzschlag Kärnten. Unter den zahlreichen Anwesenden waren Landessportdirektor Arno Arthofer, Georg Overs, Geschäftsführer der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See, Alpenarena-Geschäftsführer Franz Smoliner und Atrio-Chef Richard Oswald.

Umfangreiches Rahmenprogramm

900 Sportlerinnen und Sportler werden in neun Sportarten antreten. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Eröffnungs- und Schlussfeier, dem traditionellen Torch Run (Fackellauf) und rund 300 Siegerehrungen. 650 Freiwillige helfen mit, damit die Special Olympics Winterspiele 2020, die rund 6.000 Nächtigungen (rein Delegationen) bringen, erfolgreich ablaufen können.

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