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Politik - Klagenfurt
Debatte
Beim Faschingsumzug in Waidmannsdorf werden Süßigkeiten und Getränke direkt vom Wagen abgegeben.
Beim Faschingsumzug in Waidmannsdorf werden Süßigkeiten und Getränke direkt vom Wagen abgegeben. © Waidmannsdorfer Faschingsgilde

In Waidmannsdorf:

Ist der Faschings­umzug zu unsicher?

Klagenfurt – Der Waidmannsdorfer Faschingsumzug ist ein beliebter Besuchermagnet. Bei dem bunten Treiben werden Süßigkeiten und Getränke direkt vom Wagen an die Partyleute weitergegeben. Nun wird Kritik laut, dass dies vor allem für Kinder, zu unsicher sei. Eine entsprechende Prüfung soll eingeleitet werden.

 3 Minuten Lesezeit (413 Wörter) | Änderung am 14.01.2020 - 12.58 Uhr

Die Waidmannsdorfer Faschingsgilde feiert heuer den 40. Faschingsumzug mit einem ganz besonderen Motto: „Upcycling und Recycling“. Die Gilde möchte damit im Sinne der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz handeln. Die Besucher werden dazu aufgefordert in selbst gebastelten Kostümen zu erscheinen. Der Faschingsumzug in Waidmannsdorf findet alljährlich am Faschingsdienstag statt, heuer ist dies der 25. Februar.

Zu unsicher?

Doch auch Kritik wird laut. Der Faschingsumzug birgt bisher unterschätzte Gefahren, die es zu entschärfen gilt, zeigt Vizebürgermeister Wolfgang Germ heute auf. „Wenn von den Umzugswägen aus Getränke und Süßigkeiten verteilt werden kommen die Besucher den tonnenschweren Fahrzeugen gefährlich nahe. Beim Stop-and-go-Verkehr während des Umzuges kann es leicht passieren, dass jemand schlimm verletzt wird oder sogar unter die Räder eines Wagens gerät. Speziell Kinder sind aufgrund ihrer Größe leicht zu übersehen und besonders gefährdet. Es wäre eine Katastrophe, wenn hier ein Unfall passiert“, warnt der Vizebürgermeister.

Bessere Sicherheitsmaßnahmen

In der heutigen Stadtsenatssitzung wurden deswegen bessere Sicherheitsmaßnahmen gefordert. „Eine Absperrung, wie es sie beim großen Krampusumzug in der Innenstadt gibt, ist eine längst überfällige Maßnahme, die aber leicht und unverzüglich umzusetzen wäre. Die Stadt könnte die Absperrung zur Verfügung stellen“, so Germ. Getränkeausschank und das Verteilen von Süßigkeiten und Co sollte nicht mehr von den Umzugsfahrzeugen aus passieren, sondern durch Personen die den jeweiligen Wagen zu Fuß begleiten. Der Stadtsenat hat beschlossen, dass eine entsprechende Prüfung eingeleitet wird.

„Bisher ist noch nie etwas passiert!“

Vereinsobmann der Waidmannsdorfer Faschingsgilde Günter Brommer haltet von Absperrungen wenig: „Bisher ist in den 10 Jahren seit ich aktiv bin, noch nie etwas passiert.“ Eine Teilnahmebedingung sei es, dass die Wägen von Personen begleitet werden, die dafür sorgen, dass ausreichend Abstand eingehalten wird. Zusätzlich ist Ordnungsamtpersonal sowie Einsatzkräfte der Polizei, der Rettung und der Feuerwehr vor Ort. „Der Trend geht weg von den Autos. Wir haben immer mehr Fußgruppen“, erfahren wir von Brommer. Deswegen werden heuer erstmals die Fußgruppen vorausgehen und erst anschließend alle verbleibenden Wägen auf den Weg geschickt.

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Was meinst du dazu? Findest du es unsicher, wenn die Getränke und die Süßigkeiten vom Wagen heruntergegeben werden? Machst du dir Sorgen, dass jemand verletzt werden könnte? Oder siehst du darin überhaupt keine Gefahr? Teile uns deine Meinung auf Facebook in den Kommentaren mit!

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