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Passt auf, solltet ihr auch so eine Nachricht bekommen.
Passt auf, solltet ihr auch so eine Nachricht bekommen. © KK

Yogaabo statt Paketlieferung

Achtung: Liefer-SMS könnte Abofalle enthalten!

Kärnten – Am heutigen Montag, dem 20. Jänner, meldete sich eine Leserin aus Villach bei uns mit einer Warnung. Erst vor wenigen Stunden hatte sie eine SMS von einem vermeintlichen Paketlieferdienst erhalten. Die SMS entpuppte sich jedoch als Betrugsversuch. Solltet ihr eine ähnliche Nachricht erhalten, passt also auf!

 2 Minuten Lesezeit (345 Wörter) | Änderung am 20.01.2020 - 16.36 Uhr

„Unzustellbares Paket“ ist in der SMS zu lesen, die eine 5-Minuten-Leserin am heutigen Montag erhalten hat. Als Absender stand „TrackInfo“ am Telefon. Die Leserin hatte zuvor zwar etwas im Internet bestellt, das Paket war aber bereits vor ein paar Tagen eingetroffen. Daher wurde sie misstrauisch. An die Nachricht war auch ein Link angehängt, um die Paket-Sendung online zu verfolgen.

„Ausstehender Betrag: Zwei Euro“

Auf der Website, auf die der Link führte, war groß „Ihr Paket ist auf dem Weg“ zu lesen. Doch vor der angeblichen Lieferung musste noch ein Betrag von zwei Euro überwiesen werden, da das Paket in einem vermeintlichen Distributionszentrum wegen Übergewichts angehalten wurde. Da die Villacherin jedoch kein weiteres Paket erwartete, meldete sie den Betrugsversuch an das Internetverkaufsportal, bei dem sie zuvor die Bestellung getätigt hatte.

Achtung Abofalle!

Die 5-Minuten-Leserin bemerkte den Betrug rechtzeitig, andere tappten jedoch anscheinend bereits in die Falle. Das zeigt ein Bericht der österreichischen NGO Mimikama, die Internetmissbrauch aufklärt. Die SMS sei, laut deren Informationen, eine bekannte Abofalle. So würde man, sollte man den Überweisungsforderungen der Nachricht folgen, viele persönliche Daten angeben müssen. Das diene jedoch nicht der Paketlieferung, sondern würde ein Abo für eine Yoga-Website abschließen, das nach ein paar Tagen automatisch verlängert wird und bis zu 68 Euro monatlich kosten kann.

Wichtige Tipps

Solltet ihr eine ähnliche Nachricht erhalten haben, passt gut auf. Wenn ihr gerade ein Paket erwartet, checkt den Lieferstatus nur über die offiziellen Webseiten der Lieferunternehmen. Solltet ihr kein Paket erwarten, ignoriert die Nachricht und meldet sie der Verkaufsplattform und der Polizei.

Generell ist im Internet Vorsicht mit euren persönlichen Daten geboten. Denn auch wenn die Betreiber der Internetseite rechtlich dann doch oft keine Chance haben, an euer Geld zu kommen, könnten sie allein mit euren Daten jede Menge Schaden anrichten.

Solltet ihr trotz aller Vorsicht dennoch auf Betrüger hereingefallen sein, ist euer Geld nicht gleich ganz verloren. Es gibt Möglichkeiten, zumindest einen Teil davon zurück zu holen. Ein schneller Anruf bei der eigenen Bank ist dann ratsam.

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