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Politik - Kärnten
Eröffnung der Tagung: „Interaktion Elementar Kärnten´ mit Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Leiterin des Bafep Marissa Krenn-Wache, der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Marlies Krainz-Dürr, Elisabeth Nuart und LH Peter Kaiser.
Eröffnung der Tagung: „Interaktion Elementar Kärnten´ mit Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Leiterin des Bafep Marissa Krenn-Wache, der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Marlies Krainz-Dürr, Elisabeth Nuart und LH Peter Kaiser. © LPD/Peter Just

UNESCO Welttages der Bildung

Fachtagung: „Elementar­pädagogik ist noch immer unterbewertet“

Klagenfurt – Anlässlich des Österreichischen Tages der Elementarpädagogik und des UNESCO Welttages der Bildung ging heute, Freitag, zum ersten Mal die Fachtagung „Interaktion Elementar Kärnten“ an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt über die Bühne.

 2 Minuten Lesezeit (273 Wörter)

Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, des Bachelor-Lehrgangs für Elementarpädagogik der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Berufsgruppenvertretung BEBEK. Sein Interesse am heutigen Thema der Tagung – nämlich „Die Bedeutung elementarer Bildung für Individuum, Gesellschaft und Volkswirtschaft“ – bekundete auch Bildungsreferent LH Peter Kaiser.

„Elementarpädagogik ist unterbewertet“

Im Rahmen seiner Begrüßungsworte bezeichnete Kaiser die Elementarpädagogik als den wohl wichtigsten Bereich der Bildung. „Hier auf der Uni arbeiten hochgebildete Menschen mit solchen, die bereits fertig ausgebildet sind und sich nun spezialisieren wollen“, sagte der Landeshauptmann im vollen Hörsaal. Die heute Anwesenden würden aber mit Menschen arbeiten, die man einerseits noch sehr positiv prägen kann, bei denen aber auch vieles falsch gemacht und zerstört werden könne. Die Elementarpädagogik sei daher immer noch völlig unterbewertet – sowohl in der Bedeutung der Gesellschaft als letztlich auch in der Entlohnung.

Gleichwertigkeit der Bildungsphasen

„Mein oberstes Ziel ist die Gleichwertigkeit aller Bildungsphasen durch die ein Mensch geht“, so Kaiser. Veranstaltungen wie die heutige seien daher umso wichtiger, als man sich dabei vernetzen könne, um schließlich für dieselben Anliegen zu kämpfen. Eine Verbesserung der Situation erhofft er sich durch die geplante Gesetzesänderung. „Je gemeinsamer wir auftreten, desto eher werden wir etwas erreichen“, betonte der Bildungsreferent. Er forderte auf, diese Tagung zu einer Tradition werden zu lassen, und „drohte“ mit einem Augenzwinkern mit seiner fixen Anwesenheit auch in den kommenden Jahren.

Mit dabei waren unter anderen Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Bildungsreferent Dietmar Mitteregger, Gerhild Hubmann, Bildungsabteilungsleiterin des Landes Kärnten sowie die Landtagsabgeordneten Andreas Scherwitzl und Christina Patterer.

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