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Politik - Klagenfurt
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz zeigt mit Vzbgm. Jürgen Pfeiler, den Stadträten Markus Geiger und Frank Frey sowie STW- Vorstandsdirektor DI Erwin Smole wo das neue Sport-und Vitalbad situiert werden wird.
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz zeigt mit Vzbgm. Jürgen Pfeiler, den Stadträten Markus Geiger und Frank Frey sowie STW- Vorstandsdirektor DI Erwin Smole wo das neue Sport-und Vitalbad situiert werden wird. © StadtPresse/Fritz

Germ: "So kann es auf keinen Fall weitergehen!"

Klagenfurt sucht Partner für das neue Hallenbad

Klagenfurt – Schon lange ist der Bau eines neuen Hallenbades in der Klagenfurter Politik ein heißes Thema. Bereits im Jahr 2018 war die Suche nach dem idealen Standort oft diskutiert. Morgen soll nun im Klagenfurter Stadtsenat die offiziellen Ausschreibung für die Errichtung beschlossen werden. FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ sieht dabei aber ein Problem.

 3 Minuten Lesezeit (409 Wörter) | Änderung am 27.01.2020 - 12.55 Uhr

Im September 2018 beschloss der Klagenfurter Gemeinderat den Baugrund für ein neues Hallenbad in der Nähe von Minimundus – nach einer sechstündigen, teilweise hitzigen, Sitzung. Der Standort wurde zwar gefunden, jedoch bis dato noch keine willigen Investoren, die den Bau finanzieren könnten. Darum soll bei einer Sitzung des Klagenfurter Stadtsenats am morgigen Dienstag, dem 28. Jänner, eine offizielle Ausschreibung für die Errichtung des Hallenbades beschlossen werden.

Innovations­partnerschaft mit ein bis zwei Partnern

Mit einer sogenannten Innovations­partnerschaft will man gemeinsam mit einem oder zwei Partnern definieren, wie das neue „Sport- und Vitalbad Klagenfurt“ aussehen könnte. Beim Vergabeverfahren für einen Innovationspartner gibt die Stadt gewisse Parameter vor. In diesem Fall sind dies vor allem leistbare, familienfreundliche, soziale Eintrittspreise, 50-Meter-Bahn, nachhaltige Energiegewinnung, das unter Beiziehung eines Bürgerrates entwickelte Nucleusmodell der Stadtwerke, Beachtung des Leitbildes mit Smart City Vorgaben und vieles mehr. Der Unterschied zur Investorensuche ist, dass man dann gemeinsam das Vorhaben bis zur Baureife entwickelt.

Einreichefrist bis März

Die Einreichfrist wird bis Mitte März 2020 gehen, dann sollen die verschiedenen Pläne von einer externen Kommission (ohne Politik und ohne Beamte der Stadt) bewertet werden. Bei dieser Expertenrunde werden unter anderen Fachleute aus den Bereichen, Bäder, Wirtschaft, Technik, Architektur, Landschaftsplanung, Verkehrsplanung und nachhaltige Energie vertreten sein.

Kritk von Vizebürgermeister Germ

„Wir werden diesen Beschluss nicht mittragen“, kündigt Vizebürgermeister Wolfgang Germ in einer Aussendung vom heutigen Montag, dem 27. Jänner, an. Kritik äußert er vor allem an Bürgermeisterin Maria Luise-Mathiaschitz: „Die Bürgermeisterin kann nicht einmal das geforderte Finanzierungskonzept vorlegen und es ist wohl jedem klar, dass die Kosten für eine Errichtung am Grundstück Minimundus/Nord aufgrund der dortigen Gegebenheiten ins Unermessliche steigen könnten.“ Das würde jeden Investor, der Interesse an der Finanzierung des Hallenbades hätte, abschrecken, warnt Germ. Außerdem sei noch nicht klar, ob überhaupt Investoren Interesse zeigen und zu welchen Bedingungen sie mit der Stadt Klagenfurt kooperieren würden, heißt es in der FPÖ-Aussendung. Germ fordert: „Die Stadt muss jedenfalls Herr im eigenen Haus bleiben.“ Er wünscht sich eine lückenlose Kostenkontrolle und detaillierte vorangegange Planung.

„So kann es auf keinen Fall weitergehen“

Laut dem Vizebürgermeister von Klagenfurt hersche bereits dringender Handlungsbedarf. Die Beschaffenheit des alten Hallenbads sei bereits am Limit und die Kosten für die weitere Erhaltung drohen zu explodieren. „So kann es auf keinen Fall weitergehen“, so Germ.

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