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Politik - Klagenfurt
FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ sprach heute bei der Pressekonferenz über wichtige Bauvorhaben und Projekte, die in Zukunft in Klagenfurt umgesetzt werden sollen.
FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ sprach heute bei der Pressekonferenz über wichtige Bauvorhaben und Projekte, die in Zukunft in Klagenfurt umgesetzt werden sollen. © 5min.at

Wie sieht Klagenfurts Zukunft aus?

FPÖ-Germ: „Weichen müssen jetzt gestellt werden!“

Klagenfurt – Am heutigen Montag, dem 3. Februar, lud die FPÖ-Klagenfurt zu einer Pressekonferenz ins Klagenfurter Rathaus. Im Fokus standen Themen, die die Zukunft in Klagenfurt prägen werden, wie etwa die Errichtung des neuen Hallenbades, die zukünftige Nutzung des Messegeländes und die Entwicklung des Klagenfurter Flughafens.

 4 Minuten Lesezeit (522 Wörter)

Etliche wichtige Themen aus der FPÖ-Klausur wurden am heutigen Montag im Klagenfurter Rathaus von FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ angesprochen. Darunter etwa die Finanzierung des neu geplanten Hallenbades in der Landeshauptstadt.

Hallenbad: Wie geht es weiter?

Erst Ende Jänner berichteten wir, dass die Stadt Klagenfurt auf der Suche nach Investoren und Partnern für das neu geplante Hallenbad ist. Schon damals kritisierte Germ das Vorhaben und meinte: „Wir werden diesen Beschluss nicht mittragen!“ In der heutigen Pressekonferenz war das Hallenbad ebenfalls zentrales Thema.

„Das neue Hallenbad wird mit den geplanten 40 Millionen Euro nicht zu finanzieren sein“, kritisierte Germ bei der Pressekonferenz. Die FPÖ fordert daher eine genaue Überprüfung der Bodenbeschaffenheit am geplanten Standort und eine exakte Berechnung der Kosten für die Neuerrichtung. Insgesamt dürfe das Hallenbad nicht mehr als 42 Millionen Euro kosten, so die Forderung von Wolfgang Germ.

Verlust durch altes Hallenbad

Auch die Instandhaltung des derzeitigen Hallenbades ist Germ ein Dorn im Auge. Das Gebäude offen zu halten, produziere jährlich einen Verlust von 3,8 Millionen Euro, so die Kritik. Da das Hallenbad bis 2024 offen bleiben soll, nehme man damit unnötig viel Verlust in Kauf, so Germ. Daher will die FPÖ-Klagenfurt am morgigen Mittwoch einen Abänderungsantrag einreichen, der folgende Punkte in den Fokus der Planung rücken soll:

Das neue Hallenbad soll zu einem Familienbad werden. Das bedeute, so Germ, vor allem leistbare Eintrittspreise. Wichtig dafür sei es, dass die Stadt Klagenfurt die Kontrolle behalte, denn „die Stadt muss die Eintrittspreise im Hallenbad vorgeben können“, so Germ.

Außerdem wird im Abänderungsantrag gefordert, dass die Ausschreibungen aufgeteilt werden sollten – und zwar auf die öffentlichen und privaten Bereiche des Bauvorhabens. Den geplanten Spa-Bereich im neuen Hallenbad würde Germ etwa gerne von Investoren betreut sehen. So könnten Eintrittspreise weiter gering gehalten werden. Die Freiheitlichen werden in einer Aufsichtsratsitzung alle Anträge schriftlich einbringen.

Was passiert am Messegelände?

Auch das Klagenfurter Messegelände war eines der Hauptthemen bei der heutigen Pressekonferenz. Da in den nächsten Jahren etliche Veranstaltungen nicht mehr stattfinden werden, müsse etwas getan werden, so Germ. Er fordert: „Die Weichen für eine Neuausrichtung der Messe sind jetzt zu stellen!“

Die FPÖ-Klagenfurt fordert umfangreiche Sanierungen am Messegelände. Man brauche etwa eine neue funktionale Halle. Finanziert werden soll diese Halle mit Unterstützung vom Land Kärnten und Wirtschaftskammer, so zumindest die Forderung der FPÖ-Klagenfurtn. Germ: „Bürgermeisterin Mathiaschitz muss hier Verhandlungsgeschick zeigen, um die Sanierung am Messegelände finanzierbar zu machen.“ Die neue Messe- und Veranstaltungshalle soll direkt am Messeareal errichtet werden. Außerdem müssten Hotelkapazitäten der Messe Klagenfurt angepasst werden, so die FPÖ-Forderung.

Flughafen: Steigt Land Kärnten aus?

Warnende Worte findet Germ auch im Zusammenhang mit dem Klagenfurter Flughafen. Er fürchtet, dass, wenn die Passagierzahlen weiter sinken, eine Ausstiegsklausel vom Land Kärnten in Kraft tritt. Eine Finanzierung in Zukunft wäre dann unmöglich.

Die Entscheidungen, welche in nächster Zeit im Zusammenhang mit der Landeshauptstadt getroffen werden, seien, laut Germ, sehr wichtig. „Wir müssen jetzt die Weichen stellen“, so der Klagenfurter Vizebürgermeister.

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