fbpx

Zum Thema:

26.02.2020 - 07:31Haben wir den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen?25.02.2020 - 15:41Neue Flugstrecke: Ab März zweimal wöchentlich von Klagenfurt nach Berlin25.02.2020 - 12:25Die ganze Austria-Familie in einem Stickerheft25.02.2020 - 12:09Bei Arbeiten Finger­kuppe abge­trennt
Aktuell - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © Pixabay

Geschworenengericht:

Wurde 21-Jährige von eigener Mutter fast zu Tode gewürgt?

Klagenfurt – Am Donnerstag, dem 6. Februar, kommt es zu einer Verhandlung vor dem Geschworenengericht mit Richterin Michaela Sanin als Vorsitzende. Eine Erwachsene soll ihre eigene Tochter mit bloßen Händen gewürgt und mit einer Decke versucht haben, sie zu ersticken. Die Staatsanwaltschaft beantragt, die Betroffene in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gemäß § 21 Abs 1 StGB einzuweisen.

 1 Minuten Lesezeit (190 Wörter) | Änderung am 04.02.2020 - 08.36 Uhr

Einer Erwachsenen wird zur Last gelegt, unter dem Einfluss eines die Zurechnungsfähigkeit ausschließenden Zustandes versucht zu haben, ihre Tochter zu töten, indem sie diese über einen Zeitraum von 7 bis 10 Minuten mit den Händen im Halsbereich heftig gewürgt und ihr eine Decke über das Gesicht sowie über die Atemöffnungen gedrückt haben soll (Alter der Tochter 21 Jahre). Die Staatsanwaltschaft beantragt, die Betroffene in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gemäß § 21 Abs 1 StGB einzuweisen. Die Geschworenen, mit Richterin Michaela Sanin als Vorsitzende, werden ab Donnerstag darüber zu entscheiden haben, ob die Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat zurechnungsfähig gewesen ist oder nicht. Für die Angeklagte gilt die Unschuldsvermutung.

Auf freiem Fuß

Das Oberlandesgericht Graz hat mit seiner Entscheidung vom 28. Jänner 2020 den Anklageeinspruch abgewiesen und die Rechtswirksamkeit des Antrags auf Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher festgestellt. Die Betroffene befindet sich aber auf Grund der Entscheidung des Oberlandesgerichtes Graz vom 21. Jänner 2020 auf freiem Fuß, da der Beschwerde der Verteidigung dahingehend Folge gegeben worden ist, dass die vorläufige Anhaltung durch Anwendung gelinderer Mittel, nämlich durch Weisungen, aufgehoben wurde.

Kommentare laden
ANZEIGE