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Politik - Kärnten
Mit zehn Sofortmaßnahmen müssen aufgrund des Hochwasserereignisses im November 2019 wieder geordnete Abflussverhältnisse geschaffen werden.
Mit zehn Sofortmaßnahmen müssen aufgrund des Hochwasserereignisses im November 2019 wieder geordnete Abflussverhältnisse geschaffen werden. © BFK08

Landesmittel:

1,1 Millionen Euro für die Schutz­wasser­wirt­schaft

Kärnten – 18 Instandhaltungsmaßnahmen, zehn schutzwasserwirtschaftliche Planungen sowie elf Sofortmaßnahmen und vier Kostenerhöhungen: Die Abteilung für Wasserwirtschaft des Landes Kärnten hat sich viel vorgenommen für das noch junge Jahr.

 2 Minuten Lesezeit (316 Wörter)

„[…] Es [geht] darum, Kärnten Stück für Stück sicherer zu machen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Unwetterereignisse zunehmen und Hochwasserschutz immer wichtiger wird. Deshalb geben wir in Kärnten für den Hochwasserschutz auch so viel Geld wie noch nie aus. Positiver Nebeneffekt: Dadurch lukrieren wir auch das Maximum an Mitteln vom Bund“, erläutert Landesrat Daniel Fellner als zuständiger Referent am Samstag, dem 8. Februar 2020.

Aufteilung der Finanzierung

Die Finanzierung der Maßnahmen teilt sich wie folgt auf: Bund: 1.084.472 Euro, Land: 1.084.473 Euro und Interessenten: 761.992 Euro. Der Landesmittelanteil wird am Montag in der Regierungssitzung beschlossen, erklärt Fellner und betont: „Es ist ein ambitioniertes Programm zum nachhaltigen Schutz der Kärntnerinnen und Kärntner.“

18 Instandhaltungsprojekte in Kärnten

Bei den 18 Instandhaltungsprojekten in den Bezirken Villach-Land, St. Veit, Völkermarkt, Klagenfurt-Stadt und Klagenfurt-Land, Spittal und Wolfsberg werden in überwiegendem Maße Arbeiten wie Ausfreiungen, Profilsertüchtigungen, Entfernung von Verklausungen und abflusshinderndem Bewuchs sowie Wiederherstellung von schadhaft gewordenen Ufersicherungs- und Regulierungsmaßnahmen durchgeführt, um eine uneingeschränkte Funktionsfähigkeit der Abflussprofile zu gewährleisten.

Sofortmaßnahmen aufgrund des Hochwassers 2019

„Mit zehn Sofortmaßnahmen in den Bezirken Villach-Land, St. Veit, Feldkirchen, Hermagor und Spittal müssen aufgrund des Hochwasserereignisses ‚Detlef‘ im November 2019 ehest möglich wieder geordnete Abflussverhältnisse geschaffen werden, um drohender Schadensausweitung bei etwaigen Folgeereignissen entgegenzuwirken“, erläutert Fellner.

Kostenerhöhung bei Hochwasserschutzprojekten genehmigt

Die notwendigen Planungsmaßnahmen betreffen die Erstellung des Hochwasserrisiko-Managementplans für Kärnten – der die prioritären Hochwasserschutzmaßnahmen für die nächsten sechs Jahre festlegt, einer Studie sowie die Erstellung von acht Gefahrenzonenplänen. Zusätzlich wird noch infolge höherer Kosten bei den Hochwasserschutzprojekten Auenbach, Wolfsberg und Lavant-Klöschbach, Lavamünd, HW-Schutz Cimenti jeweils eine Kostenerhöhung genehmigt, wodurch nun ein ordnungsgemäßer Abschluss gewährleistet werden kann und der Schutz von 60 Objekten und 80 Bewohnern bis zu einem hundertjährlichen Hochwasserereignis endgültig sichergestellt ist.

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