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Leute - Villach
© KK

Mit dem Metalldetektor:

Ein Villacher geht auf „Schatz­suche“

Villach – Du hast etwas verloren und keine Ahnung wie du es wiederfinden sollst? Wenn es etwas Metallisches ist, kann dir der Villacher David Maier bestimmt helfen. Er hat aus seinem Hobby einen Beruf gemacht und sucht mit seinem Metalldetektor Land und Wiese ab.

 3 Minuten Lesezeit (415 Wörter)

Der Villacher David Maier sucht bereits seit etwas fünf Jahren mit seinem Metalldetektor die Wiesen und Wälder der Draustadt ab. Anfang des heurigen Jahres kam ihm die Idee sein Hobby zum Beruf zu machen. Nachdem er von der Wirtschaftskammer grünes Licht erhalten hat, hat er seine eigene Firma gegründet.

Suche nach Wertvollem

„Ich biete die Suche nach metallischen Gegenständen an, wie etwa verloren gegangene persönliche Wertgegenstände (Schmuck, Handy etc..)“, erzählt David Maier gegenüber 5 Minuten. Sein Metalldetektor spürt aber auch metallische Vermessungspunkte auf, die durch Verwachsungen mit dem freien Auge nicht mehr sichtbar sind. Aber auch die Land- und Forstwirtschaft darf sich an ihn wenden, denn David findet auch verlorene Traktorenteile, Werkzeug, Kanalrohre und begrabene Müllhalden.

Seltsame „Schätze“

Manchmal findet der Villacher auch brisantere Dinge. „Auf einem Acker habe ich eine britische Stabbrandbombe und eine Infanterie Munition gefunden“, erinnert sich David. Die gefährlichen Gegenstände wurden vom Entminungsdienst abtransportiert. Einmal kam ihm eine gestohlene Geldkassette von einem Einbruch unter den Detektor. Auch eine größere, scheinbar illegale Müllhalde mitten im Wald hat der „Schatzsucher“ bereits gefunden. „Ich engagiere mich selbst für die Suche nach Unrat und setze mich für eine saubere, müllfreie Natur ein“, erzählt uns David. „Der Detektor kann von Eisen bis Edelmetalle alles aufspüren – sogar eisenhaltige Steine die in der Natur zu finden sind.“

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Auch eine Stabbrandbombe kam dem Villacher schon unter.

Auch eine Stabbrandbombe kam dem Villacher schon unter. - © KK

Einfach einschalten und los geht’s?

Viele möchten sich jetzt bestimmt auch einen Metalldetektor und auf „Schatzsuche“ gehen. Doch ganz so einfach ist es nicht. „Wenn sich jemand für dieses Hobby entscheidet, sollte er sich rechtlich darüber informieren was verboten und erlaubt ist“, mahnt der Experte. Verboten ist zum Beispiel die Grabung auf archäologischen bzw. denkmalgeschütztem Boden. „Was ebenfalls nicht in Ordnung ist, ist wenn man im Wald Löcher gräbt und sie nicht zu mehr sachgemäß verschließt, oder wenn man metallischen Müll ausgräbt und wegen Wertlosigkeit einfach liegen lässt“, meint David. Generell ist im Wald Rücksicht auf Wildtiere geboten. Auch Äckern, die frisch eingesäht sind, sollte man nicht betreten. „Da ist mir selbst schon mal ein Missgeschick passiert“, lächelt David etwas verlegen. „Ich bin versehentlich über einen falschen Acker gegangen. Da war der Besitzer dann sehr wütend auf mich“, grinst der „Schatzsucher“.

Kontakt

David Maier, 0660/5147304, [email protected]

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