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Sport - Villach
© VSV/Krammer

Die ,,roten Teufel" kommen nach Villach

Offensiver und kreativer: Die blauen Adler gegen die roten Teufel

Villach – Er ist erst seit wenigen Tagen in Villach und doch hat Rob Daum, der neue Trainer des EC PANACEO VSV, bereits dem Team ein deutlich offensiver ausgerichtetes System verpasst: „Ich bevorzuge offensiv-orientiertes Eishockey. Es geht darum, in der eigenen Zone schneller den Puck zu erobern und rasch in die Offensive zu kommen. Wir wollen am Dienstag gegen Fehérvár AV19 sehr aggressiv auftreten und den Gegner früh unter Druck setzen“, betont Daum. Christof Wappis fehlt weiterhin, über einen Einsatz von Mark Cundari wird am Matchtag entschieden.

 4 Minuten Lesezeit (490 Wörter) | Änderung am 10.02.2020 - 17.15 Uhr

Auch wenn Rob Daum mit den „Adlern“ erst wenige Übungseinheiten absolvieren konnte, ist seine Handschrift zumindest im Training schon erkennbar. Daum: „Eines ist klar: Jedes Spiel ist nunmehr für uns ein Play-off-Match. Jeder Spieler, mehr noch, das ganze Team muss absolut bereit sein und das beste Eishockey zeigen. Man kann jetzt in dieser fortgeschrittenen Phase der Saison das Team zwar nicht neu erfinden, aber wir haben bereits einige Veränderungen vorgenommen, vor allem im taktischen Bereich. Wir haben schnelle, kreative und offensiv starke Spieler, das werden wir noch mehr zu unserer Stärke machen. Wir brauchen einen guten Start, auch auf die Special-Teams wird es ankommen. Wir wollen zurück in die Erfolgsspur“

Stürmer und Verteidiger sind gleicher Meinung

Auch Stürmer Martin Ulmer sieht in der Art des Trainings und der Systemänderung den Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben uns akribisch auf die Ungarn vorbereitet, ihre Stärken und Schwächen analysiert. Wichtig wird sein, sie mit einem schnellen Spielaufbau von Anfang an unter Druck zu setzen. Dann werden wir auch die nötigen Tore erzielen. Wir sind bereit, voll motiviert – wir werden gewinnen!“

Dem pflichtet auch Verteidiger Markus Schlacher bei: „Wir sind perfekt auf Fehérvár eingestellt, jetzt mit dem neuen, deutlich aggressiveren System sind wir auch flexibler und offensiv sicher auch gefährlicher.“ Er fordert in diesem Zusammenhang alle VSV-Fans auf, die „Adler“ am Dienstag im so wichtigen Quali-Match gegen die Ungarn zu unterstützen: „Es ist quasi ein Play-off-Match für uns – kommt in die Halle, helft uns, feuert uns lautstark an, gemeinsam holen wir die drei Punkte!“

Der Gegner ist nicht zu unterschätzen

Die Ungarn, bei denen erst kürzlich Antti Karhula von Hannu Järvenpää das Trainerzepter übernommen hat, starteten mit zwei Siegen (3:2 in Overtime in Znaim sowie mit 3:1 auf eigenem Eis gegen die Black Wings Linz) ganz hervorragend in die Qualifikationsrunde. Sie liegen mit sieben Punkten auf Platz drei und somit aktuell auf einem Play-off-Platz. Fehérvár hat eine starke Mannschaft, das Teamgefüge besteht aus 12 Ungarn und 11 Import-Spielern, die zum Großteil auch davor schon in der Erste Bank Eishockey-Liga sehr erfolgreich aktiv waren. Spieler wie Goalie Michael Ouzas, Andrew Yogan sowie Scott Timmens, Timothy Campbell oder Andrew Sarauer bürgen für absolute Qualität in der Liga.

Schon morgen kommen die ,,roten Teufel“

Für das so wichtige Heimspiel gegen die „roten Teufel“ aus Ungarn kann Neo-VSV-Trainer Rob Daum nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen: Einzig Christof Wappis wird noch mit Sicherheit fehlen. Mark Cundari könnte wieder ins Line-up zurückkehren, über einen Einsatz wird am Spieltag entschieden.

Das Heimspiel gegen Fehérvár AV19 in der Villacher Stadthalle beginnt am Dienstag, dem 11. Feber 2020 ,um 19.15 Uhr. Tickets sind unter www.ecvsv.at oder am Matchtag ab 17 Uhr an den Stadthallen-Kassen erhältlich. Das Match wird außerdem im ORF auf Radio Kärnten im „Eishockey Magazin“ ab 20:04 Uhr live übertragen.

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