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Wirtschaft - Kärnten
© pixabay

So schützt du dich im Netz

Safer Internet Day: Mit AK digi:check digitale Medien sicher nutzen

Kärnten – Der Safer Internet Day jährt sich am 11. Februar zum 17 Mal. Dieser Aktionstag soll die Bewusstseinsbildung für eine sichere Nutzung der digitalen Medien schaffen.

 3 Minuten Lesezeit (402 Wörter)

Das Internet bietet neben immensen Möglichkeiten auchviele Gefahren, die oftmals unterschätzt werden. Der Safer Internet Day weist mit Aufklärung und Information auf diese Gefahren hin und soll kritisches Denken im Umgang und ein Bewusstsein für die Anwendung mit dendigitalen Medien schaffen. „Der sorglose Umgang mit digitalen Medien schafft Fake-News, öffnet Phishing Mails Tür und Tor, und ist Nährboden für Cybermobbing“, so AK-Konsumentenschutzexpertin Angelika Wurzer.

Rechtlich heikel und einige Kostenfallen

Kostenfallen, unseriösen Vertragsklauseln oder undurchsichtige Tarife stellen Anwender beim „Surfen“ im Internet vor so manche Probleme. Wenn dann nochFragen zu einseitigen Vertragsänderungen, Rücktrittsrechten oder Haftungsfragen auftauchen, wird das Netz meist ein undurchsichtiger Rechtsjungel. „Hier ist Achtsamkeit und eine kritische Betrachtung der Angebote meist die einzigen Möglichkeiten, sich zu schützen“, rät Achernig. Besonders Phishing-Mails und gefälschte Nachrichten sind mittlerweile schwer von Originalen zu unterscheiden. „Der Schaden, der durch solche Mails angerichtet wird, geht oftmals in die Tausende“, so WurzerDer Konsumentenschutz der AK Kärnten und die Weiterbildungsplattform AK digi:check helfen und geben Tipps für mehr (Rechts-)Sicherheit im Netz für Jugendliche und Erwachsene“, bekräftigte AK-Präsident Günther Goach.

AK-Tipps zum Schutz vor Betrug im Internet

  • E-Mail-Angebote die sehr verlockend klingen, sollten immer kritisch betrachtet werden. Achten Sie nicht auf den Namen des E-Mail-Absenders, sondern auf dessen E-Mail-Adresse, daran sind Fälschungen oft leicht zu erkennen.
  • Beeinspruchen Sie unklare Forderungen in der Telefonrechnung binnen drei Monaten beim Telefonanbieter. Wenn das nicht hilft, sollte ein Schlichtungsverfahren bei der RTR (www.rtr.at) eingeleitet werden.
  • Rechtliche Grundsätze gelten offline wie online: Das bloße Anklicken eines Links in einer E-Mail, Facebook- oder WhatsApp-Nachricht alleine begründet keinen gültigen Vertrag.
  • Reagieren Sie nicht auf dubiose Kreditangebote oder andere Zusendungen.
  • Öffnen Sie keine E-Mails und insbesondere keine Anhänge von unbekannten Absendern, reagieren Sie auf keine nicht nachvollziehbaren Zahlungsaufforderungen. Löschen Sie solche Nachrichten.
  • Folgen Sie keinesfalls Aufforderungen, Ihre Nutzerdaten bekanntzugeben! Lassen Sie sich unter keinen Umständen zu solchen Angaben drängen, auch nicht, wenn Mahnungen, Kontosperren oder Strafen angedroht werden. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihre Bank über eine Ihnen schon bekannte Telefonnummer oder direkt Ihren Kundenbetreuer.
  • Wer ein Schadprogramm installiert hat oder Opfer einer Phishing-Attacke geworden ist, sollte sich mit seiner Bank in Verbindung setzen und die betroffenen Konten sperren sowie den betroffenen Computer oder das Smartphone mit einem Virenscanner prüfen.

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