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Aktuell - Villach
Noch in der Nacht musste Kater
Noch in der Nacht musste Kater "Puma" eingeschläfert werden. © Leserin

Rattengift in Vassach:

Kater „Puma“ hat den Kampf gegen das Ratten­gift ver­loren

Vassach – Am 8. März wäre "Puma" vier Jahre alt geworden. Doch diesen Geburtstag durfte er leider nicht mehr feiern. Der kleine Kater musste in der Nacht auf den 13. Feber 2020 eingeschläftert werden. Zuvor hatte das Tier Rattengift gefressen. 

 2 Minuten Lesezeit (345 Wörter)

Seine Besitzerin aus dem Villacher Stadtteil Vassach wurde stutzig, als ihr kleiner Kater „Puma“ vor wenigen Tagen anfing, sein Futter zu verweigern. „Er wollte nicht mehr raus und war immerzu müde“, erzählt sie gegenüber 5 Minuten. „Am Mittwoch rief mich dann mein Freund an, weil Puma plötzlich lautstark zu miauen angefangen hatte und röchelte.“ Die Tierfreundin packte den Kater sofort ein und fuhr zur Tierärztin.

„Bis die Symptome eintreten, ist es meist zu spät“

Die Tierärztin machte ein Röntgen sowie ein Blutbild von dem Kater. „Der Gerinnungsfaktor in seinem Blut war stark erhöht. Zudem wurde ein Blutgerinnsel in seiner Lunge ersichtlich“, erzählt die Katzenmama. Trotzdem half die Tierärztin, wo sie nur konnte. „Das Problem bei Rattengift ist, dass es verzögert wirkt. Bis die Symptome eintreten, ist es meist zu spät“, erklärt die Leserin. Noch in der Nacht fuhr sie mit ihrem Kater ein weiteres Mal zum Tierarzt. „Ein erneutes Röntgen der Lunge zeigte, dass es mittlerweile zu einer schweren Blutung gekommen war.“ Dem kleinen „Puma“ konnte nicht mehr geholfen werden. Er wurde noch in der Nacht eingeschläfert.

„Passt auf eure Tiere auf!“

„Pumas“ Besitzerin möchte nun auf diesem Weg alle Tierhalter warnen. „Müdigkeit und Appetitlosigkeit sind die ersten Anzeichen. Solltet ihr es rechtzeitig erkennen, dann bringt euren Vierbeiner sofort zum Tierarzt und äußert diesen Verdacht“, betont die Leserin. Sie ruft vor allem im Bereich des Lindenwegs zur Vorsicht auf, da sich ihr Kater hauptsächlich dort aufgehalten hat.

„Verständnis & Achtsamkeit sollten an erster Stelle stehen“

Die Leserin versteht natürlich, dass es manche Leute verärgert, wenn Katzen frei herumlaufen und ihr Geschäft auf fremden Grundstücken verrichten. „Aber es ist doch bitte kein Grund zu solchen Mitteln zu greifen“, erklärt die Tierliebhaberin. Bei ihr trifft das Verstreuen von Rattengift auf völlige Unverständnis: „Wir wohnen in einer Gegend, in der Familien mit ihren Kindern und Tieren gemeinsam Platz finden. Hier [sollten] Verständnis und Achtsamkeit normalerweise an erster Stelle stehen.

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