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Leute - Klagenfurt
© KK

Elektrorollstuhl wurde gespendet:

Großes Danke: „Die Hilfs­bereitschaft macht mich sprachlos“

Klagenfurt – Der 22-jährige Nicola erkrankte für wenigen Wochen an einer Stoffwechselstörung. Er ist seither auf einen Rollstuhl angewiesen und wird von Tag zu Tag schwächer. Nach unserem ersten Bericht und Spendenaufruf meldeten sich viele Menschen bei der Familie, um Nicola ihre Hilfe anzubieten. Auch ein elektrischer Rollstuhl wurde gespendet. "Wir sind sehr dankbar", ist der 22-Jährige gerührt von so viel Gutherzigkeit.

 4 Minuten Lesezeit (520 Wörter) | Änderung am 18.02.2020 - 10.20 Uhr

Nicola erkrankte vor einigen Wochen schwerwiegend. Die Familie wurde komplett aus der Bahn geworfen und muss sich erst mit der neuen Situation anfreunden und akzeptieren, dass Nicola vermutlich nie wieder laufen wird können. Was Nicola genau hat, ist noch unklar, denn es gibt noch keine Enddiagnose. „Es ist eine Stoffwechselstörung und eventuell auch Krebs. Wir wissen es nicht genau“, erfahren wir von Mama Sanuela.

Hilfsbereitschaft ist enorm

Vor knapp zwei Wochen haben wir über Nicola berichtet und seither reißt die Hilfsbereitschaft nicht ab. „Wir haben sehr viele liebe Nachrichten und auch einige Spenden bekommen“, freut sich Nicola. Eine Dame namens Ingrid möchte mit Nicola regelmäßig spazieren gehen. Von einer anderen Frau hat die Familie zwei Schränke gespendet bekommen. Eine weitere Frau aus Wien, die Veranstaltungen für Familien in Not organisiert, hat ihre Hilfe angeboten. „Es ist überwältigend und wir möchten uns 1000-fach bedanken“, freut sich Mama Sanuela.

Elektrorollstuhl wurde gespendet

Nicola kann seine Arme nicht mehr so einsetzen wie zuvor und wird vermutlich bald zu schwach sein, seinen eigenen Rollstuhl anzutreiben. Doch das Glück scheint auf der Seite der Familie zu sein, denn nach unserem Bericht hat sich Mirella E. Somma gemeldet und dem jungen Mann einen Elektrorollstuhl gespendet. „Ich habe den E-Rollstuhl von einem 96-jährigen Mann mit der Bitte geschenkt bekommen, den Rollstuhl jemanden zu geben, der ihn dringend braucht“, erzählt uns Mirella. Der Mann war aufgrund seines hohen Alters fast blind, konnte nicht mehr richtig hören und gestand sich ein, allmählich eine Gefahr auf der Straße zu sein. „Deshalb entschloss er sich, sich von seiner Mobilität zu trennen“, erfahren wir.

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Der neue Rollstuhl wurde vor Kurzem übergeben.

Der neue Rollstuhl wurde vor Kurzem übergeben. - © KK

Neue Batterie für Rollstuhl

Durch eine weitere Bekannte, Frau Irene Steiner, gelang es noch eine neue Batterie für den E-Rollstuhl zu erhalten. „Sie hat in ihrer Firma mit den Mitarbeitern gesprochen und die haben dann zusammen Geld für die notwendige Batterie gespendet.“ Mirella ist beim Kärntner Behindertensportverband als Landessportwartin und Generalsekretärin tätig und auch im Einsatz bei den paralympischen Spielen in London. „Durch meine diversen Ausbildungen im Bereich Sport mit Menschen mit Behinderungen habe, war das für mich einfach nur schön mitzuerleben dürfen, wenn sich Menschen über ein Geschenk freuen“, erzählt sie über die Beweggründe der Spende. „Ich möchte  andere Menschen darauf aufmerksam machen, dass hier in Kärnten genug Menschen sind, denen dringend geholfen werden sollte.“

Willst auch du helfen?

Wenn auch du noch helfen möchtest, dann setzt dich mit der Familie in Verbindung. „Jeder Cent hilft uns!“, ist sich Mama Sanuela sicher. Zusätzlich könnten der Familie auch Sachspenden oder Facharbeiter helfen, der Familie etwas unter die Arme zu greifen. „Vielleicht finden sich Menschen, die eine Küche abzugeben haben, oder jemand, der uns beim Anbau von Rampen behilflich sein kann“, zeigt sich Sanuela hoffnungsvoll.

So kannst du helfen

Kontakt: Sanuela Rast, [email protected]

Spendenkonto: IBAN: AT38 4300 0500 0002 1560

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