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Debatte
© Pixabay

Gehege und Netze:

Schutz oder Gefängnis? – Gesicherter Freigang für Katzen

Kärnten – Immer wieder berichten wir von Giftködern, die Tierbesitzer in Angst in Schrecken versetzen. Vor Kurzem musste auch eine Katze ihr Leben lassen, weil sie vermutlich durch eben solchen vergiftet wurde. Nun meldete sich eine 5 Minuten Leserin mit einer möglichen Lösung für Katzen: Den gesicherten Freigang. Was ist deine Meinung zu den Gehegen und Netzen für Katzen?

 3 Minuten Lesezeit (430 Wörter)

„Der Hauptgrund, warum Katzen Opfer von Gift oder von Tierquälerei werden, vermisst oder tot gefunden werden, ist, weil die Besitzer ihre Katze ungesichert rauslassen“, ist sich die 5 Minuten Leserin sicher. „Jeder Tierbesitzer kann aus seinem Garten, seinem Balkon, seiner Terrasse ein sicheres Katzenparadies gestalten.“ Ein gesicherter Freigang besteht darin, dass man auf dem Balkon, im Garten, auf der Terrasse oder dergleichen ein gesichertes Areal gestaltet, damit die Katze raus kann und dennoch geschützt ist. Hierfür gibt es in den Zoohandlungen diverse Möglichkeiten – zum Beispiel Katzennetze für den Balkon. Auch mehrere Unternehmen haben diesen Geschäftszweig für dich entdeckt und bieten Außengehege für die Katze an.

„Schutz für den Vierbeiner“

„Der gesicherte Freigang der Katzen ist zusammengefasst ein Außengehege im Garten oder auf der Terrasse“, beschreibt die 5 Minuten Leserin. „Es ist natürlich eine Investition, einen gesicherten Freigang zu gestalten und vermutlich wollen einige Tierbesitzer für den Schutz ihrer Katze kein Geld ausgeben“, so die Leserin. „Aber wenn dann die geliebte Katze von einem Auto erfasst wurde und schwer verletzt überlebt hat, dann starten die Tierbesitzer bei Facebook einen Spendenaufruf, weil sie sich die Operation nicht leisten können, die tausende von Euro kostet“, gibt die Leserin zu bedenken. „Sollte die Katze Opfer von Tierquälerei werden und dies überleben, muss der Tierbesitzer auch hier für die Kosten aufkommen“, meint sie. „Der gesicherte Freigang ist eine einmalige Investition und die Tiere können sich geschützt draußen bewegen.“

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So könnte ein gesicherter Freigang für Katzen aussehen.

So könnte ein gesicherter Freigang für Katzen aussehen. - © Leserin

„Freigang ist unsicher“

„Was mich sehr traurig macht ist, dass die Tierheime selbst ihre einst geretteten Katzen, erneut in den ungesicherten Freigang vermitteln und dann findet man die Tiere in einer Vermisstensuchmeldung wieder“, ist die Leserin besorgt. „Sowas ist schon öfters passiert!“ Laut ihr gibt es wohl auch andere Organisationen und Vereine, die ihre Katzen nur im gesicherten Freigang / Wohnungshaltung vermitteln. „Die Katze hat als einziges Haustier eine gesetzliche Sonderstellung, weil kein weiteres Haustier darf sonst ungesichert raus.“

„Katze ist nicht eingesperrt“

Das Argument, die Katze sei eingesperrt, ist für die Leserin nicht zutreffend, „weil eingesperrt ist man nur in einem Käfig und dies passiert nur bei Haustiermessen, da werden die Katzen in Käfigen zur Schau gestellt, entsetzlich ist das.“

#Debatte: Deine Meinung ist uns wichtig

Was meinst du zu dem Thema? Ist ein gesicherter Freigang für Katzen eine gute Lösung, um seinen Vierbeiner zu schützen? Oder siehst du darin die Katze in ihrem Freiheitsdrang eingeengt?

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