fbpx

Zum Thema:

12.03.2020 - 20:10Frechheit siegt: „Wie be­komme ich mein Ge­tränk spendiert?“22.02.2020 - 14:19LEI LEI: Die Faschings­narren sind los!21.02.2020 - 07:21Zu Fasching: Umleitungen für die KMG-Busse19.02.2020 - 17:49Am Faschings­samstag wird’s närrisch im V-Club
Leute - Klagenfurt
Blog
© privat

Immer wieder Schnittwochs:

„Von Schurken, Handschellen und dem Küssomat“

Klagenfurt – Hallo allerseits, ich bin Selina Sexina und erzähle euch in meiner neuen Kolumne über meine Erlebnisse in Klagenfurt-City. Am Faschingsdienstag ging bei mir die Post ab. Na ja, eigentlich klickten eher die Handschellen und der "Küssomat" blinkte ;) Aber lest selbst...

 5 Minuten Lesezeit (605 Wörter)

Ich freue mich ja jedes Jahr auf Fasching. Ich liebe es mich zu verkleiden, in neue Rollen zu schlüpfen und mich neu auszuprobieren. Im Vorjahr waren meine Mädels und ich als flotte Bienen unterwegs und wir sind von süßen Blümchen zu heißen Früchtchen geflogen. Ganz schwindelig wurde uns von den Naschereien. Aber von Süßem können wir nur schwer genug bekommen 😉 Als was warst du heuer verkleidet?

Eins, zwei, Polizei

Heuer haben wir uns für ein gewagteres Outfit als Polizistinnen entschieden. Kennt ihr das, wenn man plötzlich so sehr in seiner Rolle aufgeht, dass man ein ganz anderen Mensch wird? Kaum war die Uniform angezogen, fühlte ich mich selbstsicherer und dominanter. Die Handschellen und den Gummi-„Schlagstock“ griffbereit, machten wir uns auf die Suche nach bösen Jungs, die unbedingt verhaftet werden mussten. Und da fanden sich so einige. Viele der Bösewichte fielen uns sofort ins Auge. Für Banditen wie Panzerknacker, Piraten und den Jocker gab es kein Entkommen. Sie wurden mit den Handschellen gefesselt und erst wieder freigelassen, wenn sie uns einen Drink spendiert hatten. Für besonders „schwere Verbrechen“, mussten die Übertäter gleich eine ganze Runde an uns Mädels ausgeben.

„Tanz nach meiner Pfeife!“

Ein ziemlich prickelndes Gefühl soviel Macht zu haben 😉 Was wir uns alles einfallen ließen. Ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke. Die „Verdächtigen“ mussten sich im „Verhör“ ein Alibi ausdenken, mussten „Männchen-machen“, sich mehrmals im Kreis herumdrehen, als Alkoholkontrolle „auf den Strich gehen“ und uns als „Schmiergeld“ Zigaretten ausgeben. Ja, es schien ihnen sogar zu gefallen, sich vor uns zum Affen zu machen. Kaum zu glauben, dass die Männer alle nach unserer Pfeife tanzten. Und das Geilste ist, dass es den Männern auch noch Spaß machte dominiert zu werden. Habt ihr das auch schon mal ausprobiert?

„Einmal blasen bitte!“

Besonders fiese Schurken sind meist schwer zu erkennen. Sie tarnen sich meist als Superhelden oder Mickey Mouse, um nicht erkannt zu werden. Sie geben vor etwas zu sein, was sie nicht sind. Bei ihnen ist besondere Vorsicht geboten. Deswegen mussten die Halunken zuerst in unseren umgebauten Alkomaten blasen. Dieses von uns erfundene Gerät trägt den Namen „Küssomat“ und zeigt nicht den Promillewert an, sondern ob der Bösewicht festgenommen wird oder seine Strafe durch Küssen begleichen kann. Genial oder?

„Eins, zwei, Polizei
Drei, vier, küssen hier
Fünf, sechs, z´wenig Sex
Sieben, acht, gut gemacht“

Unser Gerät hat jedenfalls für viel Aufsehen gesorgt und natürlich wollten die Herren das „Dings“ auch testen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass wir es in der Hand hatten, welches Lämpchen bei unserem „Küssomat“ aufleuchtete, oder? 😉 Unter großen Beifall der umstehenden Kumpels wurde geblasen, was die Lunge hergab. Attraktive Banditen durften sich natürlich „freiküssen“ und da waren so einige Schnittchen dabei. Wobei bei manchen Verkleidungen nur gemutmaßt werden konnte, aber was soll´s. „Es ghert anfoch mehr gschmust“, um es mit dem Songtext von Matakustix auszudrücken. Hattet ihr zu Fasching auch einen feschen Superheld an der Angel?

Neue Kolumne

Unter dem Synonym „Selina Sexina“ erzählt die Anfang 20-Jährige über ihre Erlebnisse in Klagenfurt. Die Studentin ist eine alleinstehende Frau, die weiß, was sie möchte und die sich nimmt, was sie will. Sie zieht Mittwochs mit ihren Mädels um die Häuser, die ebenfalls Singles sind. In der zweiwöchentlich erscheinenden Kolumne „Immer wieder Schnittwochs“ berichtet sie über ihre Abenteuer in K-Town. Ihr Motto lautet: Jung, frei und sexy!

Kommentare laden
ANZEIGE