fbpx

Zum Thema:

05.07.2020 - 12:03Grüne Klagenfurt fixieren Listenplätze: Frank Frey auf Platz Eins05.07.2020 - 11:15Schon wieder standen Müllcon­tainer in Flammen: „Das kann kein Zufall sein“04.07.2020 - 21:52Klassik am Burg­hof: Konzert­reihe feierlich er­öffnet04.07.2020 - 15:52Eishockey-Legende Robert Mack ver­storben
Politik - Klagenfurt
© KK

FPÖ über den "Skandalwald aus Klagenfurt"

Haben wir den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen?

Klagenfurt – Angesichts des Prozesses der Littmann Kunstvermittlungs GmbH gegen die „For Forest Forever GmbH“ erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann in einer Reaktion ,,For Forest bleibt als ,Skandalwald aus Klagenfurt' in Erinnerung". In der Sitzung des Kontrollausschusses, am 24. Feber 2020, haben die Freiheitlichen Mitglieder einen Antrag auf Überprüfung des Kunstprojektes „For Forest“ gestellt. „Es muss endlich Transparenz und Klarheit hergestellt werden. Es geht nicht um Parteipolitik sondern um den richtigen Umgang mit Steuergeld“, sagt dazu Vizebürgermeister Wolfgang Germ.

 2 Minuten Lesezeit (299 Wörter)

„Das sogenannte Kunstprojekt ´For Forest´ wird nun in einer Reihe von Prozessen vor Gericht aufgearbeitet und bleibt als ´Skandalwald aus Klagenfurt´ in Erinnerung. Bei diesem Projekt gab es rundherum nur Probleme, von der Umweltverschmutzung durch den Transport der Bäume durch halb Europa, über die monatelange Stadionblockade bis hin zur nunmehrigen Prozessflut“, so Darmann.

,,Ein Schildbürgerprojekt und Umweltfrevel der Sonderklasse“

„Die von Beginn an geübte Kritik der FPÖ hat sich leider in allen Punkten bestätigt. Von For Forest bleiben Umweltsünden, leere Tourismusversprechungen, Steuergeldverschwendung, Stadionmissbrauch, Naturmissbrauch, der Missbrauch unserer Schülerinnen und Schüler, um die geringen Besucherzahlen künstlich nach oben zu schrauben, Politlügen der SPÖ und zum Abschluss viele Gerichtsprozesse“, meint der FPÖ-Chef.

,,Hier wurde ohne jeglichen Hausverstand Steuergeld in ein Schildbürgerprojekt gepumpt und damit im zweitwaldreichsten Bundesland Österreichs ein Umweltfrevel der Sonderklasse begangen“, resümiert Darmann. Der FPÖ-Chef verweist auf über 5.500 Besucher im Wörtherseestadion am vergangenen Freitag beim Match Austria Klagenfurt gegen Ried zum Frühjahrsstart der 2. Fußball-Liga. „Hier zeigt sich das enorme Potential des Stadions.“

„Für diese Zahlung gibt es keinen Beschluss des Stadtsenats“

Die FPÖ habe bereits im Juli 2019 aufgezeigt, dass Seitens der Stadt Klagenfurt 45.000,- Euro direkt an Künstler Klaus Littmann geflossen sind, obwohl die Bürgermeisterin einen Zuschuss durch Steuergeld stets negiert haben soll. „Für diese Zahlung gibt es keinen Beschluss des Stadtsenats. Völlig unverständlich ist, dass es einerseits an Mitteln für längst notwendige Investitionen fehlt, man andererseits aber von immer mehr Förderungen für For Forest erfährt“, sagt Germ.

Der nun öffentlich ausgetragene Streit zwischen Littmann und Waldner könne, laut FPÖ, noch mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht bringen. Das Kontrollamt solle nun die Gebarung überprüfen und sämtliche Geldflüsse genau untersuchen.

Kommentare laden
ANZEIGE