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Politik - Klagenfurt
Bei Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurden die Einsatzpläne für einen eventuellen Corona-Krankheitsfall abgestimmt.
Bei Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurden die Einsatzpläne für einen eventuellen Corona-Krankheitsfall abgestimmt. © StadtPresse

Vorkehrungen sind getroffen

Coronavirus: „Klagenfurt ist vorbe­reitet“

Klagenfurt – In Klagenfurt gibt es derzeit keinen bestätigten Fall des Coronavirus Covid 19, aber die Stadt hat für den Fall der Fälle bereits alle Vorkehrungen getroffen, heißt es in einer aktuellen Presseaussendung.

 3 Minuten Lesezeit (473 Wörter) | Änderung am 26.02.2020 - 22.06 Uhr

Heute Nachmittag wurden bei einer Sitzung bei Bürgermeisterin Maria- Luise Mathiaschitz die aktuelle Situation zum Coronavirus besprochen und alle Einsatzpläne noch einmal überprüft.  Wie die Klagenfurter Stadtphysika Birgit Trattler erläuterte, hat die Gesundheitsabteilung ihren internen Krisenstab hochgefahren und steht in enger Abstimmung mit weiteren wichtigen Bereichen der Stadt wie zum Beispiel Berufsfeuerwehr und Kommunikation. Bei Bedarf kann dieser interne Krisenstab rasch erweitert werden. Eng vernetzt ist die Gesundheitsabteilung auch mit allen maßgeblichen Stellen wie dem Land Kärnten oder dem Klinikum. „Die Stadt ist gut gerüstet und vorbereitet für einen Corona-Krankheitsfall. Alle notwendigen Vorbereitungen sind getroffen“, zog Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz nach der Sitzung Bilanz.

An dem Gespräch haben neben Gesundheitsreferent Franz Petritz und der Leiterin der Klagenfurter Gesundheitsabteilung, Birgit Trattler auch Stadtpolizeikommandant Oberst Horst Jessenitschnig, Magistratsdirektor Peter Jost sowie der Chef der Bürgerservicestelle Wilfried Kammerer und Stadtkommunikationsleiterin Veronika Meissnitzer teilgenommen.

Enge Zusammenarbeit

Gesundheitswesen und Behörden in Österreich und Kärnten sind bezüglich Coronavirus eng aufeinander abgestimmt und wären auch bei etwaigen bestätigten Fällen gut aufgestellt und vorbereitet. Das wurde heute auch beim Experten-Koordinationsgespräch in der Kärntner Landesregierung hervorgehoben. Ganz wesentlich sei es, die Bevölkerung umfassend und verständlich zu informieren, um Verunsicherung und Ängsten entgegenzuwirken. Wichtigste allgemeine Handlungsempfehlung sei laut den Experten das regelmäßige Händewaschen mit Wasser und Seife.

„Keine überzogenen Maßnahmen“

Stattgefunden hat das Experten-Koordinationsgespräch unter Vorsitz von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. „Die für manche überzogen scheinenden Maßnahmen sind alles andere als überzogen: Es geht nämlich darum, mit vereinten und akkordierten Kräften wirklich jede Vorkehrung umzusetzen, um eine neue Pandemie – wie sie etwa die Influenza ist – zu verhindern. Wenn sich nämlich das neue Virus einmal in der Bevölkerung festgesetzt hat, dann wäre es dafür zu spät“, betonte sie. Die Maßnahmen, die derzeit auf der ganzen Welt getroffen werden, nenne man Containment-Strategie. Das heiße konkret Eindämmung. „Wir müssen alle Verdachtsfälle rigoros ‚abschotten‘, um mögliche weitere Infizierungen zu verhindern. Stellen sie sich vor, ein Testergebnis wäre positiv, wir aber hätten all diese Maßnahmen wie etwa heute in Bad Kleinkirchheim, NICHT umgesetzt: Dann hätten wir auf allen Linien versagt. So aber haben wir auf allen Linien das Richtige getan“, sagte die Gesundheitsreferentin, für die das Wohl der Bevölkerung an erster Stelle steht: „Der Schutz der Bevölkerung vor einer Erkrankung hat für mich oberste Priorität.“

Kompetente Auskünfte für die Bevölkerung gibt es rund um die Uhr unter der kostenlosen AGES-Infoline Coronavirus 0800 555 621 oder über die Gesundheitshotline 1450. Informationen findet man außerdem unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus. Berichte und ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln für Einreisende aus Risikogebieten gibt es unter https://www.ktn.gv.at.

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