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Politik - Villach
Christian Pober (ÖVP) wirft dem zuständigen Referenten Harald Sobe (SPÖ) vor, jahrelang nichts gegen die desolaten Zustände der Judendorferstraße getan zu haben.
Christian Pober (ÖVP) wirft dem zuständigen Referenten Harald Sobe (SPÖ) vor, jahrelang nichts gegen die desolaten Zustände der Judendorferstraße getan zu haben. © 5min.at

GR Sitzung am Freitag

„Wird die Judendorfer­straße nun endlich saniert?“

Villach – "Es ist schon beachtlich, wie mit Anträgen die nicht von der SPÖ kommen, umgegangen wird", ärgert sich Stadtrat Christian Pober (ÖVP). Die ÖVP hat, laut eigenen Angaben, bereits 2018 einen Antrag zur Sanierung der Judendorferstraße eingereicht, dieser wurde jedoch seitens der SPÖ wie auch von der FPÖ abgelehnt. "Nun wurde genau von diesen zwei Parteien derselbe Antrag eingereicht und kommt bei der Gemeinderatssitzung am Freitag zur Abstimmung", wundert sich Pober.

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Ein kleiner Rückblick: „Dass die Judendorferstraße vom Sanatorium Richtung Maibachl mehr als desolat ist, dass diese Straße eine regelrechte Gefährdung für alle Autofahrer und Spaziergänger ist, ist seit langem unbestritten“, ärgert sich Tourismusreferentin Katharina Spanring. „Gerade aus diesem Grund und weil seitens dem zuständigen Referenten Stadtrat Sobe diesbezüglich jahrelang nichts passiert ist, hat die ÖVP bereits 2018 einen Antrag eingereicht, dass diese Straße endlich saniert und ausgebaut wird. Dass sich Fußgänger wieder sicher auf dieser Straße bzw. auf dem Gehsteig bewegen können“, führt Christian Pober aus. Bis zum heutigen Tag ist dies nach Ansicht der ÖVP gefährlich. „2018 wurde dieser Antrag seitens der SPÖ wie auch von der FPÖ abgelehnt“, so Pober.

Antrag der SPÖ

Nun, 2020 wurde genau von diesen zwei Parteien derselbe Antrag eingereicht und kommt bei der GR Sitzung am Freitag zur Abstimmung. „Also ich frage mich schon was dieses Verhalten soll“, ärgert sich Spanring. „Damals wurde der ÖVP Antrag zur Sanierung der Judendorferstraße und Planung eines Gehsteiges mit der Begründung seitens des Baureferenten abgelehnt, dass es ein Straßenausbauprogramm gibt sowie einen mittelfristigen Maßnahmenplan und dieser werde kontinuierlich abgearbeitet. Zwei Jahre später gibt die SPÖ und die FPÖ dem Baureferenten den Auftrag, denn wenn die eigene Partei den Auftrag gibt, muss man sich also nicht mehr an das Straßenausbaugramm halten“, wundert sich Spanring. „Ist es nicht endlich an der Zeit konstruktiv und gemeinschaftlich für die Bevölkerung zu arbeiten und bei Sachpolitik für die Stadt die reine Parteipolitik hintanzustellen?“, schließt Stadtrat Pober. „Wir werden diesem Antrag die Zustimmung geben weil es um die Sache geht!“

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