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Sport - Villach
© EC Panaceo VSV

Auswärtsspiel in Salzburg

VSV-Coach Rob Daum: „Abhaken und den Fokus auf Sonntag richten!“

Villach – Im Playoff-Viertelfinale geht es für den EC PANACEO VSV nach dem Serien-Ausgleich zum 1:1 Schlag auf Schlag weiter: Schon am Sonntag wartet Spiel drei in Salzburg.

 4 Minuten Lesezeit (549 Wörter)

Bei den „Adler“, die heute beim Vormittagstraining vollzählig am Eis standen, wurde im Rahmen einer 25-minütigen sehr intensiven Einheit taktisch vorwiegend auf schnelles Umschaltspiel Wert gelegt. Abhaken und den Fokus auf Sonntag richten – das gab VSV-Trainer Rob Daum​ danach als Devise für Sonntag aus: Im Playoff zählt nur der Moment. Es hat keine Sinn zu viel darüber nachzudenken, was passiert ist. Fakt ist, wir haben zu undiszipliniert gespielt, zu viele Strafen kassiert und es dem Gegner damit leicht gemacht. Bis zur 28. Minute haben wir ja das Spiel großteils diktiert, doch dann haben die Salzburger ihre vielen Powerplay-Möglichkeiten eiskalt ausgenutzt!“ Am Sonntag ist – so ​Daum​ – jedoch wieder ein ganz neues Match: „Wir brauchen wieder einen guten Start und eine perfekte Defensivleistung – vom Tormann bis zu den Stürmern. Und vor allem müssen wir Strafen vermeiden, die Salzburger hingegen mit viel Laufarbeit und Aggressivität ständig beschäftigen und unsererseits zu Strafen zwingen!“

„Wir haben gezeigt, dass wir in Salzburg gewinnen können“

Für Sportvorstand Gerald Rauchenwald hat sich nicht viel geändert: ​„Es ist weiterhin alles offen, aus der best of seven-Serie wurde nunmehr eine best-of five-Serie. Unser Marschplan passt. Wir müssen uns jedoch auf unser Spiel konzentrieren und nicht auf Privat-Duelle mit einzelnen Gegenspieler oder den Referees. Wir haben gezeigt, dass wir in Salzburg gewinnen können. Wenn wir wieder so diszipliniert und aggressiv und läuferisch stark auftreten wie beim ersten Aufeinandertreffen in Salzburg, dann können wir sicherlich wieder überraschen.”

Dass die vielen Strafen das gestrige Match für die Salzburger kippen ließ, erkennt man man auch an den Zahlen zum Match: Bis zur 28. Minute waren die „Adler“ absolut ebenbürtig – mehr noch, großteils sogar überlegen. Während man im ersten Drittel noch mit 11:9 Torschüssen in Front lag, änderte sich das Blatt dann ab Mitte des zweiten Drittels ganz stark zugunsten der „Bullen“, die nun aufgrund der vielen Villacher Strafen mit 4:2 Torschüssen klar dominierten. Erst im Schlussabschnitt änderte sich die Schussstatistik wieder mit 7:4-Torschüssen zugunsten der Blau-Weißen.

„Wir sind absolut ebenbürtig“

Das bedeutet, dass die „Adler“ in jedem Fall am Sonntag die Strafbank meiden müssen: „Die Salzburger sind enorm stark im Powerplay, sie haben am Freitag auch drei Tore in Überzahl erzielt. Diese Chancen dürfen wir ihnen nicht mehr geben”, betont ​Verteidiger Bernd Wolf​. Und ​Stürmer Martin Ulmer ​ergänzt: „Wir sind absolut ebenbürtig, bei 5 gegen 5 vielleicht sogar besser. Der Unterschied waren nur die Strafen. Jetzt fängt alles wieder von vorne an. Wir sind bereit!”

Drittes Play-Off Duell

Bereits heute am Nachmittag reisen die Blau-Weißen nach Salzburg, um morgen, Sonntag, perfekt vorbereitet ins Match zu gehen. Der VSV kann aus heutiger Sicht komplett in Salzburg antreten. Auch Mark Cundari, der am Freitag nach einem Faustkampf mit den Salzburger Peter Hochkofler seine zweite Spieldauerdisziplinarstrafe in der heurigen Saison ausgefasst hat, ist dennoch spielberechtigt. Die Spieldauer-Diszis werden ja bekanntlich nach dem Grunddurchgang gelöscht.

Der „Volksgarten” in Salzburg wird am Sonntag (Beginn: 17:30 Uhr) wieder einen blau-weißen Fan-Ansturm erleben – mehrere Fan-Busse mit mehr als 200 Anhänger der Blau-Weißen schickt der EC PANACEO VSV gemeinsam mit Buspartner dr. Richard Villach zum dritten Play-off-Duell gegen die Red Bulls in die Mozartstadt.

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